Herzlich Willkommen
bei der Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.

Tierschutz für herrenlose Straßenhunde und Katzen

Pflegestellen gesucht!

Auch unser Verein kämpft im Moment mit einer zunehmenden Zahl von Hunden, die von ihren Besitzern an uns zurückgegeben werden. Zumeist aus einem traurigen Grund, wenn wir zum Beispiel an Bonny und Maila denken, deren Frauchen schwer erkrankte und nun in einem Pflegeheim lebt.

Auch drei Hundekindern, die noch rechtzeitig vor der Eiseskälte Nordrumänien verlassen konnten, hat sich unser Verein angenommen. Sie wie auch die erwachsenen Hunde haben wir in Ermangelung von Pflegestellen in Hundepensionen untergebracht. Hier sind sie sicher, doch gerade für die Hunde, die schon einmal behütet im Haus nahe mit ihren Menschen gelebt haben, ist es schwer.

Wir suchen deshalb dringend nach Pflegestellen für unsere Schützlinge, wo sie wieder ein warmes Körbchen haben, Spaziergänge genießen und mit viel Zuwendung und Fürsorge leben dürfen. Gerade jene Hunde, die ihr Zuhause unverschuldet verloren haben, werden sich im Nu in ein neues Umfeld integrieren. Sie kennen das Leben in Haus oder Wohnung, sind stubenrein, laufen gut an der Leine, sind das Mitfahren im Auto gewöhnt, können auch schon stundenweise alleine bleiben und beherrschen in der Regel die Grundkommandos. Für unsere drei Welpen, allen voran unseren sehbehinderten Lasse, ist es wichtig, so schnell wie möglich all das zu lernen, wofür in einer Hundepension schlichtweg die Zeit fehlt.

Natürlich freuen wir uns auch über Anfragen, die unseren Hunden ein Zuhause für immer geben möchten. Doch auch mit einer Pflegestelle wäre unseren Fellnasen schon sehr geholfen.

Wenn Sie sich vorstellen können, einen unserer Schützlinge in Pflege zu nehmen, dann zögern Sie bitte nicht uns anzuschreiben unter folgender Email:
kretschmer@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen, besprechen alle Fragen und informieren Sie ausführlich über den Ablauf und natürlich über unsere Fellnasen.

Diese Hunde suchen eine Pflegestelle:

Bo, 6 Monate
Nils, 7 Monate
Lasse, 7 Monate, sehbehindert
Ayla, 7 Jahre
Bonny, 8 Jahre
Maila, 8 Jahre

NOTFALL – Dringend Zuhause für erblindendes Hundekind gesucht!

Der ca. 7 Monate junge Lasse spielt und tobt wie jeder andere Welpe auch, möchte dazugehören und seine Menschen finden – und das ist gerade für ihn besonders wichtig.

In der Pension, in der Lasse gerade lebt, fiel sein Handycap dadurch auf, dass er sich im Raum nicht gut orientieren kann und sich nicht so frei entwickelt wie sein Bruder Nils.

Schnell stellte sich heraus, dass Lasse eine fortschreitenden Augenerkrankung hat.

Darum wünschen wir uns gerade für Lasse so sehr schnell ein eigenes Zuhause, damit das Hundekind dort ankommen und sich einleben kann, ehe es womöglich gänzlich erblindet.

 

Auch wenn für Lasse eine direkte Vermittlung in ein endgültiges Zuhause natürlich das allerbeste wäre, wissen wir, dass die Vermittlungschancen für einen Welpen mit einer Sehbeeinträchtigung wohl nicht besonders gut sind.

Deshalb wäre für ihn ein Pflegeplatz, wo man sich ganz auf seine Situation einstellen kann und möchte, auch eine große Hilfe für ihn.

Findet sich wohl Jemand, der oder die den kleinen Lasse trotz seiner Beeinträchtigung an die Pfote nehmen möchte?

Mehr Informationen zu Lasse gibt es HIER!

Lasse und Nils auf ihrer Pflegestelle

Im Winter erfrieren die Hunde


Die Hunde in den Tierheimen von Botosani leiden zu jeder Jahreszeit. Doch im Winter mit seiner erbarmungslosen Kälte, den Schneemassen und  Temperaturen im zweistelligen Minusbereich wird es lebensbedrohlich.  

Für nahezu jeden Hund sind Temperaturen unter Null Grad unangenehm, für kleine bis mittlere Hunde wird es bei einem längeren Aufenthalt im Freien bei minus fünf Grad gefährlich, für größere Hunde bei minus 10 Grad. Die Hunde in den Tierheimen von Botosani sind  viele Wochen noch deutlich niedrigeren Temperaturen ausgesetzt. 24 Stunden am Tag.

Irgendwann wird wieder die Zeit beginnen, in der unsere Tierschutzkollegen erfrorene Hunde aus den Zwingern tragen. Zuerst erfrieren die Welpen, dann die kleinen, schwachen und alten Hunde.

Holzhütten in den Zwingern stellen den einzigen Schutz für die Hunde dar.

Im städtischen Tierheim leben aktuell um die 600 Hunde, im privaten Tierheim von Ador um die 250.

Jeder Zwinger im städtischen Tierheim ist bislang mit einer großen Hütte mit vier Eingängen ausgestattet.
Einige Hütten sind isoliert, die meisten allerdings nicht. Decken sind im städtischen Tierheim von Gemeindeseite verboten, manchmal dürfen Tierschützer vor Ort Stroh in die Hütten verbringen.

Bei unserem diesjährigen Besuch beider Tierheime, dem ersten nach drei Jahren coronabedingter Pause, waren wir entsetzt von der Vielzahl maroder und morscher Hütten. Bei vielen Hütten fehlen die Böden und Seitenwände, die Hunde sitzen dann in Eiseskälte auf dem Beton, frieren u.U. fest und sind Wind und Kälte wie auch Schneestürmen nahezu schutzlos ausgeliefert.

Diese Hütten bieten keinen Schutz mehr vor dem Erfrieren.


Hier möchten wir helfen und bitten Sie um Ihre Unterstützung.

Wir planen nun gemeinsam mit Tierschützern vor Ort, statt einer großen Hütte (für vier Hunde) zwei Hütten pro Zwinger für je zwei Hunde fertigen zu lassen. Das hat den Vorteil, dass einerseits Transport und Aufbau der Hütten einfacher ist, zum anderen die Hütten aber auch bei einer Zwingersäuberung flexibler versetzt werden können. Die Hütten sollen isoliert gebaut werden ( 20mm Styropordämmung), rund herum soll verzinktes Blech zum Einsatz kommen, um deren Haltbarkeit zu verlängern. Da bei der Mehrzahl der vorhandenen Hütten der Fußboden durch Urin und Exkremente aufgelöst ist, sollen die Böden der neuen Hütten aus einer Siebdruckplatte gefertigt werden und nicht wie üblich aus einer OSB-Platte.   

Weiter ist die Verwendung rostfreier Schrauben und die Montage einer nach vorne abgeschrägten Deckplatte aus Holz mit 5cm Gefälle geplant, die austauschbar ist, sodass bei einer im Laufe der Jahre vermutlich entstehenden Zerstörung nicht die gesamte Hütte ersetzt werden muss. Die Hütten werden jeweils auf Steine gesetzt, damit beim täglichen Ausspritzen der Zwinger keine Staunässe unter den Hütten entstehen kann.

Wir haben einen Prototyp dieser Hütten in Rumänien, genauer gesagt direkt in Botosani,  bauen lassen, den wir in Absprache mit unseren Tierschutzkollegen in Rumänien so lange optimiert haben, bis nun eine Hütte entstanden ist, die optimalen Schutz (gegen die Eiseskälte im Winter, aber auch wegen ihrer sehr guten Isolierung gegen Hitze im Sommer) und eine sehr gute Haltbarkeit bietet. Diese Hütten können ab sofort in einer beliebigen Stückzahl direkt in Rumänien produzieren werden, Transport und Aufbau werden von der ausführenden Schreinerei übernommen.

 

Im städtischen Tierheim müssten aktuell 105 Viererhütten ausgetauscht werden, was bedeutet, dass wir hier 210 Zweierhütten und im Victoria Shelter von Ador noch einmal etwa 30 Hütten benötigen.    
Die Kosten liegen incl. aller anfallenden Steuern bei 370 € pro Hütte, in der zwei Hunde gut Platz finden.

Mit 185 Euro können wir einen Hund in den Tierheimen von Botosani vor dem Erfrieren retten.
 

Und das dank der guten Haltbarkeit der Hütten nicht nur in diesem, sondern in vielen kommenden Wintern.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit wir möglichst viele gut isolierte Hütten bauen und in die Zwinger stellen lassen können.

Damit diese furchtbare Zeit, in der unsere Tierschutzkollegen erfrorene Hunde aus den Zwingern tragen, nicht aufs Neue beginnt. Nicht für die Welpen, nicht für die erwachsenen, nicht für die schwachen und auch nicht für die alten Hunde.

Damit es ein Ende hat mit dem Erfrieren der Hunde im Winter in Botosani.

 

Spendenkonto Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.
Sparda-Bank West eG,
IBAN: DE67 3606 0591 0001 3705 53

Futter – eine Entscheidung über Leben und Tod!


Für die meisten von uns ist es selbstverständlich und oft nur eine Frage der Qualität:
das Futter für unsere Hunde.
Den Tierschützern in Rumänien bereitet die Futterbeschaffung immer wieder große Sorgen,
denn die Spenden gehen auf Grund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage zurück.
Auch wir haben festgestellt, dass unsere Futterpaten um 20 % rückläufig sind.

Dem gegenüber stehen immer mehr zu versorgende Hunde in Botosani. Denn trotz des Angebots einer kostenlosen Kastration ihrer Hunde wollen viele Besitzer davon keinen Gebrauch machen. So gibt es immer wieder neue Welpen, die dann oft als Kinderspielzeug missbraucht und dann meist lieblos entsorgt.
Als wir kürzlich im Public Shelter in Botosani waren, brachten an einem einzigen Tag 2 Hündinnen ihre Welpen zur Welt, das waren einmal 7 und einmal 8 Welpen an nur einem Tag, und natürlich müssen sie alle versorgt werden.
Hinzu kommt, dass durch die Nähe zur Ukraine auch immer wieder Tiere von dort aufgenommen, behandelt und gefüttert werden müssen.

Wie in Deutschland steigen natürlich auch in Rumänien die Preise für Lebensmittel immer stärker - und damit ist in unserem Fall natürlich Hundefutter gemeint. Die Tierschützer konnten nun eine Firma finden, die akzeptables Futter günstiger liefert als die bisherigen Lieferanten, aber auch diese Firma wird die Preise erhöhen müssen, wenn die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung so weiter geht.

Aus all diesen Gründen suchen wir nun neue engagierte Futterpaten, die trotz eigener Probleme nicht wegschauen und uns helfen wollen, das Leid dieser Tiere zu lindern und ihr Überleben zu sichern.

Futterpaten sind überlebensnotwendig!


Im Moment leben im Public Shelter an die 600 Hunde, im Tierheim von Ador 350, 35 bei Ms. Florea. Alle sind auf unsere Hilfe angewiesen. 15 kg Trockenfutter kosten im Moment ca. 10 Euro.

 

Aktuell braucht ein kleiner Hund ca. 5 Euro, ein mittelgroßer 10 Euro und ein großer Hund ca. 15 Euro pro Monat, um satt zu werden.

Bitte übernehmen Sie eine Futterpatenschaft für einen rumänischen Hund!


Wir freuen uns über jeden neuen Futterpaten! Natürlich können Sie frei entscheiden, mit welchem Betrag Sie den Tieren monatlich helfen wollen. Jeder Euro hilft, kleine und größere Bäuche zu füllen!

> Jetzt Futterpate werden

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Das ganz besondere Highlight für die nicht wirklich verwöhnten Tiere ist natürlich Hühnerfleisch, das je nach finanzieller Lage hin und wieder an Welpen und wenn möglich auch an die erwachsenen Hunde verfüttert wird. Leider sind diese Highlights eher selten, wie zuletzt im Juli bei unserem Besuch in Botosani. Deshalb hoffen wir, mit Ihrer Hilfe zu erreichen, dass die Tiere etwas öfter in den Genuss von Frischfleisch kommen.

Für Welpen kostet eine Runde Hühnerfleisch 20€. Frischfleisch für alle Hunde im Public Shelter kostet ca. 80-100€. Auch hierfür freuen wir uns über Ihre Unterstützung.

Herzlichen Dank!

 

 

Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast.

Antoine de Saint-Exupéry



Tierschutz bedeutet, sich dem Leid von Tieren, wo auch
immer es sich zeigt, nicht zu verschließen. In Rumänien gestaltet sich die Situation für Zehntausende von Straßenhunden gegenwärtig besonders dramatisch. In nahezu allen Regionen des Landes sollen Straßenhunde aus dem Stadtbild verschwinden. Sie werden von Hundefängern auf häufig brutalste Art und Weise gefangen und in sog. Public Shelter verbracht, in denen die Hunde mehr oder weniger sich selbst überlassen werden.  Jede Woche sterben in diesen Lagern landesweit Tausende von Hunden an Unterernährung oder in Folge von Beißereien. In vielen Landesteilen gehört die inzwischen legalisierte Massentötung von gesunden Hunden zum Alltag. Junge Hunde, alte Hunde, kleine Hunde, große Hunde, Welpen, trächtige Mutterhündinnen. Ohne Chance - wenn nicht einzelne Tierschützer vor Ort auch hier den Kampf gegen das tägliche Elend aufnehmen würden. Einen dieser kleinen Tierschutzvereine unterstützen wir im Norden Rumäniens, in Botosani.

 

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.
Wenn Du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst
von einem Wesen nimmst.­­

Vielleicht wird Rumänien irgendwann einen Weg zu den in Europa geltenden Regeln im Umgang mit Straßenhunden und -katzen finden. Wird Kastrationsaktionen zulassen und durchführen, um die Vermehrung von frei lebenden Hunden und Katzen effektiv einzudämmen, wird die Hunde in öffentlichen Tierheimen artgerecht behandeln und deren Vermittlung ermöglichen und wird vielleicht irgendwann Tiere als das wahrnehmen und respektieren was sie sind: Fühlende Lebewesen, die unsere Achtung, unseren Respekt und unseren Schutz verdienen. Bis dahin werden sich Tierschützer in und außerhalb Rumäniens engagieren.
Wohl wissend, dass durch die Rettung einzelner Straßenhunde nicht die Welt verändert wird.

Doch für jedes gerettete Tier, das dem Leid, dem Elend und der Not entkommt, ändert sich die ganze Welt.


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