Herzlich Willkommen
bei der Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.

Tierschutz für herrenlose Straßenhunde und Katzen

Spendenaufruf - Hundehütten für Botosani

 


Wintereinbruch in Botosani!


Viel früher als erwartet hat der Winter mit zweistelligen Minusgraden, Schnee und eisigem Wind Nordrumänien in Beschlag genommen.

Von den 200 Zwingern im öffentlichen Tierheim von Botosani verfügen aktuell 74 über neue Hütten, 54 davon wurden von unserem Verein gespendet.

In 126 Zwinger stehen jedoch weiterhin Hundehütten, die so marode sind, dass sie keinerlei Schutz mehr bieten können.  


Notdürftig werden sie trotzdem mit Stroh ausgelegt, um es wenigstens kurzfristig für die Hunde etwas erträglicher zu machen.

Elena, eine der Tierschützerinnen, hat letzte Woche, noch vor Wintereinbruch, das folgende Video gemacht, das den Zustand der meisten noch nicht erneuerten Hundehütten zeigt: 

 

Daran möchten und müssen wir etwas ändern! Doch dafür benötigen wir Hilfe.

Wir möchten erneut, wie bereits im September, gut isolierte Hundehütten bauen und nach Rumänien liefern lassen.

Eine stabile und gut isolierte Hundehütte kostet 300 Euro.
In einer Hundehütte finden vier Hunde Platz. Vier Hunde, die in diesem Winter nicht erfrieren werden.

Jede noch so kleine Spende hilft uns, gemeinsam das Leid der Hunde von Botosani zu verringern.

Spendenkonto 
Sparda-Bank West eG,
IBAN: DE67 36060 5910 0013 70553
Stichwort" Hundehütten für Botosani" 

O D E R   

via Paypal an:
pfotenhilfe-ohne-grenzen@gmx.de

Previous Next

Der Pfotenhilfe-Kalender 2019 ist fertig!

 

 

Der Kalender enthält viele tolle Fotografen-Fotos von unseren Glücksfellen sowie
schöne Zitate von
glücklichen Adoptanten.

Und natürlich gibt es auch wieder genügend Platz für Termine, Geburtstage, ... .

 

Der Kalender könnte sich schon bald auf den Weg zu Ihnen machen! 

Für 14,- Euro (plus 2,- Euro Versand) können Sie sich ein ganzes Jahr lang an den Bildern erfreuen und obendrein die weniger glücklichen Hunden im kalten Rumänien unterstützen. Denn denen kommt der Kaufpreis (abzüglich Produktionskosten) natürlich zugute!

Für Bestellungen bitte einfach eine E-Mail schreiben an: 
Anni Neuberger, 
neuberger@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

Dringend: Endstelle oder Pflegestelle für Nero gesucht!

 

 

Nero sucht noch immer pfötchenringend ...

 

 

... denn Neros bisheriges Frauchen hat durch ihre längere ausbildungsbedingte Abwesenheit keine Betreuung für ihn. Deshalb suchen wir auf diesem Weg für Nero dringend und schnellstmöglich entweder eine

 

Endstelle oder auch eine zuverlässige Pflegestelle,

die den mittelgroßen Rüden bis zur endgültigen Vermittlung liebevoll betreuen möchte.

 

Wenn Sie sich vorstellen könnten, einen Vierbeiner für eine gewisse Zeit bei sich aufzunehmen und dabei vertrauensvoll mit unserem Verein zusammenzuarbeiten, melden Sie sich bitte möglichst schnell bei: 
Anni Neuberger, Mobil: 0151 - 15643331,
E-Mail: neuberger@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

Hier gibt es weitere Infos zu Nero

In eigener Sache

Seit vielen Jahren setzt sich unser Verein für Straßenhunde im Ausland ein. Doch in den letzten Monaten kommen wir an unsere Grenzen.
Grund hierfür ist die Häufung von sog. "Rückgaben" vermittelter Hunde. 

Während die überwiegende Mehrzahl der Adoptanten unserer Hunde verantwortungsvoll auch mit gerade in der Anfangszeit auftretenden Herausforderungen umgeht, gibt es leider immer wieder und nun in diesem Jahr gehäuft Menschen, die so gerne einen Hund retten möchten, dann bei aufkommenden Schwierigkeiten aber nur eine Lösung sehen: ihren Hund an uns, die Pfotenhilfe, zurückzugeben. Dieser Weg, die Rückgabe eines Hundes an den Verein, ist als letzte Möglichkeit vor allem bei Tod oder schwerer Krankheit der Hundebesitzer gedacht, wird jedoch leichtfertig immer häufiger bei Schwierigkeiten gewählt, mit denen jeder Adoptant eines Hundes aus dem Ausland rechnen muss.

Von Stubenunreinheit, fehlender Leinenführigkeit über Ängstlichkeit und Schwierigkeiten im Umgang mit Artgenossen werden vielfältige Gründe genannt, einen Hund oftmals bereits wenige Tage oder Wochen nach Übernahme wieder zurückgeben zu wollen. In den meisten Fällen lassen sich die Probleme mit Geduld nach einigen Wochen oder Monaten bewältigen.

Wir besitzen kein Tierheim und arbeiten mit wenigen Pflegestellen zusammen, so dass wir Hunde nicht  einfach schnell und unproblematisch bei Nichtgefallen unterbringen können. Die geringe Verantwortungsbereitschaft, die brüchige Durchhaltefähigkeit und das häufig einfach nur gut gemeinte, aber unbedachte Helfenwollen belasten die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder unseres Vereins immens und über Gebühr. 

Wir möchten weiterhin Straßenhunden aus Rumänien helfen. 
Dazu benötigen wir Menschen, die
ihren Hund bei eventuell aufkommenden Schwierigkeiten nicht im Stich lassen.

 

Tierschutz bedeutet, sich dem Leid von Tieren, wo auch
immer es sich zeigt, nicht zu verschließen. In Rumänien gestaltet sich die Situation für Zehntausende von Straßenhunden gegenwärtig besonders dramatisch. In nahezu allen Regionen des Landes sollen Straßenhunde aus dem Stadtbild verschwinden. Sie werden von Hundefängern auf häufig brutalste Art und Weise gefangen und in sog. Public Shelter verbracht, in denen die Hunde mehr oder weniger sich selbst überlassen werden.  Jede Woche sterben in diesen Lagern landesweit Tausende von Hunden an Unterernährung oder in Folge von Beißereien. In vielen Landesteilen gehört die inzwischen legalisierte Massentötung von gesunden Hunden zum Alltag. Junge Hunde, alte Hunde, kleine Hunde, große Hunde, Welpen, trächtige Mutterhündinnen. Ohne Chance - wenn nicht einzelne Tierschützer vor Ort auch hier den Kampf gegen das tägliche Elend aufnehmen würden. Einen dieser kleinen Tierschutzvereine unterstützen wir im Norden Rumäniens, in Botosani.

 

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.
Wenn Du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst
von einem Wesen nimmst.­­

Vielleicht wird Rumänien irgendwann einen Weg zu den in Europa geltenden Regeln im Umgang mit Straßenhunden und -katzen finden. Wird Kastrationsaktionen zulassen und durchführen, um die Vermehrung von frei lebenden Hunden und Katzen effektiv einzudämmen, wird die Hunde in öffentlichen Tierheimen artgerecht behandeln und deren Vermittlung ermöglichen und wird vielleicht irgendwann Tiere als das wahrnehmen und respektieren was sie sind: Fühlende Lebewesen, die unsere Achtung, unseren Respekt und unseren Schutz verdienen. Bis dahin werden sich Tierschützer in und außerhalb Rumäniens engagieren.
Wohl wissend, dass durch die Rettung einzelner Straßenhunde nicht die Welt verändert wird.

Doch für jedes gerettete Tier, das dem Leid, dem Elend und der Not entkommt, ändert sich die ganze Welt.


  • © 2013 - 2018 Pfotenhilfe ohne Grenzen