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bei der Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.

Tierschutz für herrenlose Straßenhunde und Katzen

Welpenmädchen Gloria sucht ganz dringend ein Zuhause


Die kleine Gloria ist jetzt vier Monate alt und bis vor gut einer Woche war sie nie getrennt von ihrer Mama und ihren Geschwistern.

Im Auffanglager in Rumänien lag die kleine Familie immer ganz eng aneinander gekuschelt in ihrer Hütte und hatte trotz aller Entbehrungen doch noch sich.

Nachdem alle ihre Geschwister ein Zuhause und auch ihre Mutter einen Platz auf einer Pflegestelle gefunden hatten, brachten wir es nichts übers Herz, Gloria alleine in einem kalten Zwinger in Nordrumänien zurückzulassen.


Die Familie reiste also zusammen aus, doch dann trennten sich ihre Wege.
Und Gloria begann zu weinen. Die ganze Nacht, den ganzen Tag. Unentwegt suchte sich nach ihrer Mama und ihren Geschwistern.

Die ursprünglich geplante Unterbringung in einer guten Hundepension fiel dadurch aus, denn schnell war klar: Gloria braucht Nähe zu Menschen, nur dann ist sie glücklich. Mit einem Menschen an ihrer Seite ist Gloria ein fröhliches Hundekind. Auch einen Hund, an den sie sich im Körbchen ankuscheln darf, findet die Kleine toll. Aber das Wichtigste sind für Gloria wir Zweibeiner.


Wir haben nun vorübergehend eine Pflegestelle gefunden, bei der Gloria während der Herbstferien bleiben kann. Danach müssen wir einen anderen Platz finden.

> Wer sich nun schon ein wenig in die Kleine verliebt hat,
bekommt hier noch mehr Bilder und weitere Infos.

Notfall Buno - seine Menschen verstarben und er blieb allein zurück

 

Unvorstellbar.

Innerhalb von nur vier Monaten sind erst Brunos Herrchen und  dann sein Frauchen verstorben. Nun sucht der liebe 10-jährige Hundeopa nochmal sein Glück.

 

Wer gibt einem alten schwarzen Teddybären eine Chance?

 

-> Hier geht es zu Brunos Vorstellung.

 

 


Seit gut 10 Jahren engagieren wir uns im Tierschutz in Nordostrumänien, in Botosani.
Neben der fortwährenden Hilfe vor Ort durch Kastrationsaktionen, monatlichen Futterlieferungen, Impfaktionen, Hüttenprojekten uvm. vermitteln wir auch Hunde. Hunde, die alle eine Geschichte haben, die sie uns nicht erzählen können, die aber oft auch schon bei Welpen Spuren hinterlassen kann. Seelisch wie körperlich.

Wir sprechen gegenüber unseren Adoptanten dann liebevoll von Wundertüten.
Sie führen in in Rumänien ein leidvolles Leben und sind allesamt Überlebenskünstler.
Unsere Informationen über die Hunde, die wir vermitteln, erhalten wir von unseren rumänischen Tierschutzkollegen. Wir beschönigen nichts und wir versuchen so viele Informationen wir möglich über die Hunde zu erhalten. Doch auch unsere rumänischen Kollegen arbeiten alle ehrenamtlich im Tierschutz und sehen die einzelnen Hunde nur sporadisch. Das wäre in einem deutschen Tierheim unmöglich, wo sich mehrere Tierpfleger jeden Tag um die Hunde kümmern. In Rumänien geht z.B. unsere Tierschutzkollegin Cristina ein- bis zweimal in der Woche in das städtische Tierheim und sieht dann in drei Stunden ungefähr 700 Hunde. Einige davon werden dann Tierschutzvereinen zur Vermittlung vorgeschlagen, wobei hier Wesen und Charakter der Hunde im Vordergrund stehen.

Einen Tierarzt sehen die Hunde nur bei massiven Verletzungen und bei der Kastration. Kein Hund wird vor seiner Vermittlung in Rumänien veterinärmedizinisch eingehend untersucht. Der Begriff Wundertüte ist also mehr als angemessen. Um nun kein schiefes Bild zu vermitteln:

Die meisten Hunde, die hier in Deutschland  ein schönes Zuhause finden, sind gesund.
Doch es kommt immer wieder vor, dass unsere Hunde nach ihrer Ankunft gesundheitliche Belastungen zeigen, die in Rumänien schlichtweg niemandem aufgefallen sind. Das kann vom gut behandelbaren Giardienbefall, Husten oder Durchfall  bis zu durchaus massiveren älteren Unfallfolgen reichen. Es ist für uns in Deutschland kaum vorstellbar, dass ein Hund angefahren und mit vielleicht gebrochenem Becken oder Hinterlauf einfach liegen gelassen wird. In Rumänien ist das keine Seltenheit. Unter größten Schmerzen schleppen sich die Hunde weiter und wenn sie überleben, wächst alles irgendwie wieder zusammen und oft fällt erst in Deutschland auf, dass etwas nicht stimmt.

Wir möchten keinesfalls Menschen abschrecken oder sie vor der Übernahme eines Hundes aus Rumänien warnen. Doch wenn Sie sich dafür entscheiden, einem Hund aus Rumänien ein besseres Leben zu schenken, dann bedeutet das auch, dies ohne Wenn und Aber zu tun.

Wir vermitteln diese Hunde gerne und schon viele Jahre, doch wir können keine Garantie und keine Gewähr geben.
Wir können nicht garantieren, dass Sie einen rundum körperlich gesunden und seelisch stabilen Hund adoptieren. Wir  wollen uns keinesfalls aus der Verantwortung stehlen  und unterstützen so gut wir können. Doch unsere Erfahrung der letzten 10 Jahre hat gezeigt, dass sich unter den Hunden, die aus Rumänien zu uns kommen, auch immer einmal wieder Hunde befinden, die z.B. einen alten, unerkannten Bruch oder ein anderes Handicap mitbringen oder manchmal auch schlichtweg nicht lege artis kastriert wurden. Die doch sehr viel ängstlicher sind oder Unverträglichkeiten zeigen, die in Rumänien nicht gesehen wurden. 

All das mag verwundern, ist jedoch einer Situation in Rumänien geschuldet, in der es wenige Tierschützer, wenige engagierte Tierärzte, aber umso mehr Ablehnung und Missachtung von Straßenhunden gibt.
Genau deshalb machen wir dort Tierschutz.

Wichtig für uns ist, dass die Adoptanten den Tierschutzgedanken teilen.
Schwierig wird es dann für uns, wenn Adoptanten mehr oder weniger vorwurfsvoll Beschwerden äußern und quasi versteckte oder vermeintlich verschwiegene Mängel ihres Hundes anmahnen (s. dazu auch den Beitrag "In eigener Sache").

Seien Sie versichert, dass wir kein körperliches Handicap, kein problematisches Verhalten, keine misslungene Kastration verschweigen. Doch was uns selbst als Verein nicht bekannt ist, was den Tierschützern in Rumänien selbst nicht aufgefallen ist, aus welchen Gründen auch immer, können wir schlichtweg nicht mitteilen.

Wir hoffen sehr, dass Sie sich trotz alledem oder vielleicht gerade deshalb für eine unserer Wundertüten entscheiden. Denn auch das lehrt uns unsere Erfahrung nach vielen Hunderten von Vermittlungen:
In den meisten Fällen wird am Ende ein Hund an Ihrer Seite sein, dem Sie das Leben gerettet haben und den Sie nicht eine Sekunde Ihres Lebens mehr missen möchten.

 

 

Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast.

Antoine de Saint-Exupéry


Wo bleiben nur Bailys Menschen?

 

Kuschelmaus Bailey wartet schon soo lange darauf, dass die richtigen Menschen für sie kommen, sich in ihr hübsches Gesicht verlieben und ein klein wenig Geduld mitbringen, damit die zunächst einmal etwas zurückhaltende Hundedame die Chance hat, aufzutauen.

Aber dann gibt Bailey alles ...

-> Hier geht es zu Baileys Vorstellung.

 

 

Bitte passt gut auf mich auf!

Ich kenne Deine Welt hier noch nicht. Alles ist für mich fremd und macht mir Angst. Jedes Geräusch ist neu für mich und kann mich furchtbar erschrecken.

Du musst mein Vertrauen erst langsam erringen und aufbauen. Bis dahin musst du dafür sorgen, dass ich nicht aus Panik einfach weglaufen kann, wenn ich mich erschrecke.

Ich kann ein wahrer Entfesselungskünstler sein und ein einfaches Geschirr oder Halsband kann mich nicht davon abhalten, mich aus einem Halsband oder einfachen Geschirr zu befreien.

 

-> Hier ein paar Tipps zur guten Sicherung eines Hundes.

Leider passiert es immer wieder, dass Hunde nach der Ankunft in ihrem neuen Zuhause entwischen. Da sie in der kurzen Zeit nach der Ankunft noch keine Bindung zu Mensch und Heim aufbauen konnten, laufen sie fort und irren ziellos umher.

Nicht immer endet so eine Odyssee glücklich wie bei Gusti. Er hatte das Glück auf seiner Seite - und zahlreiche kompetente freiwillige Helfer, die ihm den Weg zurück nach Hause gewiesen haben.

-> Hier geht's zu Gustis Geschichte

Corona-Regeln für die Abholung Ihres Hundes

Liebe Adoptanten, liebe Pflegestellen,

aus aktuellem Anlass möchten wir Sie auf folgende coronabedingte Regeln bei der Abholung Ihres Hundes vom Transport hinweisen:

1. Jeder Abholer hat eine Maske und Handschuhe zu tragen.
2. Jeder Abholer muss eine Transportbox für sein Tier dabei haben.
3. Die Abstandsregeln sind unbedingt einzuhalten.
4. Der Abholer bleibt bitte so lange an seinem Auto, bis der Name seines Hundes vom Fahrer aufgerufen wird.
5. Nur eine Person darf den Hund vom Fahrer in Empfang nehmen bzw. vom Fahrer in die Box setzen lassen.

Unsere Transportunternehmen bitten um die Einhaltung der Regeln und wir bedanken uns herzlich für Ihr Verständnis.

Das Team der Pfotenhilfe ohne Grenzen


Tierschutz bedeutet, sich dem Leid von Tieren, wo auch
immer es sich zeigt, nicht zu verschließen. In Rumänien gestaltet sich die Situation für Zehntausende von Straßenhunden gegenwärtig besonders dramatisch. In nahezu allen Regionen des Landes sollen Straßenhunde aus dem Stadtbild verschwinden. Sie werden von Hundefängern auf häufig brutalste Art und Weise gefangen und in sog. Public Shelter verbracht, in denen die Hunde mehr oder weniger sich selbst überlassen werden.  Jede Woche sterben in diesen Lagern landesweit Tausende von Hunden an Unterernährung oder in Folge von Beißereien. In vielen Landesteilen gehört die inzwischen legalisierte Massentötung von gesunden Hunden zum Alltag. Junge Hunde, alte Hunde, kleine Hunde, große Hunde, Welpen, trächtige Mutterhündinnen. Ohne Chance - wenn nicht einzelne Tierschützer vor Ort auch hier den Kampf gegen das tägliche Elend aufnehmen würden. Einen dieser kleinen Tierschutzvereine unterstützen wir im Norden Rumäniens, in Botosani.

 

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.
Wenn Du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst
von einem Wesen nimmst.­­

Vielleicht wird Rumänien irgendwann einen Weg zu den in Europa geltenden Regeln im Umgang mit Straßenhunden und -katzen finden. Wird Kastrationsaktionen zulassen und durchführen, um die Vermehrung von frei lebenden Hunden und Katzen effektiv einzudämmen, wird die Hunde in öffentlichen Tierheimen artgerecht behandeln und deren Vermittlung ermöglichen und wird vielleicht irgendwann Tiere als das wahrnehmen und respektieren was sie sind: Fühlende Lebewesen, die unsere Achtung, unseren Respekt und unseren Schutz verdienen. Bis dahin werden sich Tierschützer in und außerhalb Rumäniens engagieren.
Wohl wissend, dass durch die Rettung einzelner Straßenhunde nicht die Welt verändert wird.

Doch für jedes gerettete Tier, das dem Leid, dem Elend und der Not entkommt, ändert sich die ganze Welt.


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