Herzlich Willkommen
bei der Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.

Tierschutz für herrenlose Straßenhunde und Katzen

Futter – eine Entscheidung über Leben und Tod!


Für die meisten von uns ist es selbstverständlich und oft nur eine Frage der Qualität:
das Futter für unsere Hunde.
Den Tierschützern in Rumänien bereitet die Futterbeschaffung immer wieder große Sorgen,
denn die Spenden gehen auf Grund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage zurück.
Auch wir haben festgestellt, dass unsere Futterpaten um 20 % rückläufig sind.

Dem gegenüber stehen immer mehr zu versorgende Hunde in Botosani. Denn trotz des Angebots einer kostenlosen Kastration ihrer Hunde wollen viele Besitzer davon keinen Gebrauch machen. So gibt es immer wieder neue Welpen, die dann oft als Kinderspielzeug missbraucht und dann meist lieblos entsorgt.
Als wir kürzlich im Public Shelter in Botosani waren, brachten an einem einzigen Tag 2 Hündinnen ihre Welpen zur Welt, das waren einmal 7 und einmal 8 Welpen an nur einem Tag, und natürlich müssen sie alle versorgt werden.
Hinzu kommt, dass durch die Nähe zur Ukraine auch immer wieder Tiere von dort aufgenommen, behandelt und gefüttert werden müssen.

Wie in Deutschland steigen natürlich auch in Rumänien die Preise für Lebensmittel immer stärker - und damit ist in unserem Fall natürlich Hundefutter gemeint. Die Tierschützer konnten nun eine Firma finden, die akzeptables Futter günstiger liefert als die bisherigen Lieferanten, aber auch diese Firma wird die Preise erhöhen müssen, wenn die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung so weiter geht.

Aus all diesen Gründen suchen wir nun neue engagierte Futterpaten, die trotz eigener Probleme nicht wegschauen und uns helfen wollen, das Leid dieser Tiere zu lindern und ihr Überleben zu sichern.

Futterpaten sind überlebensnotwendig!


Im Moment leben im Public Shelter an die 600 Hunde, im Tierheim von Ador 350, 35 bei Ms. Florea. Alle sind auf unsere Hilfe angewiesen. 15 kg Trockenfutter kosten im Moment ca. 10 Euro.

 

Aktuell braucht ein kleiner Hund ca. 5 Euro, ein mittelgroßer 10 Euro und ein großer Hund ca. 15 Euro pro Monat, um satt zu werden.

Bitte übernehmen Sie eine Futterpatenschaft für einen rumänischen Hund!


Wir freuen uns über jeden neuen Futterpaten! Natürlich können Sie frei entscheiden, mit welchem Betrag Sie den Tieren monatlich helfen wollen. Jeder Euro hilft, kleine und größere Bäuche zu füllen!

> Jetzt Futterpate werden

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Das ganz besondere Highlight für die nicht wirklich verwöhnten Tiere ist natürlich Hühnerfleisch, das je nach finanzieller Lage hin und wieder an Welpen und wenn möglich auch an die erwachsenen Hunde verfüttert wird. Leider sind diese Highlights eher selten, wie zuletzt im Juli bei unserem Besuch in Botosani. Deshalb hoffen wir, mit Ihrer Hilfe zu erreichen, dass die Tiere etwas öfter in den Genuss von Frischfleisch kommen.

Für Welpen kostet eine Runde Hühnerfleisch 20€. Frischfleisch für alle Hunde im Public Shelter kostet ca. 80-100€. Auch hierfür freuen wir uns über Ihre Unterstützung.

Herzlichen Dank!

Zurück aus Botosani - Der Reisebericht ist da!

Drei Mitglieder des neuen Vorstands der Pfotenhilfe haben sich auf den Weg nach Botosani in Nordostrumänien gemacht, dem vermutlich ärmsten Teil Rumäniens. Miro Kretschmer, Carmen Förster und Michaela Bredin haben drei Tage lang das städtische Tierheim (genannt Public Shelter) in Botosani, das private Tierheim des kleinen Tierschutzvereins Ador in Viktoria vor den Toren Botosanis und Florea, eine ältere Dame, die auf ihrem Grundstück viele Hunde beherbergt, besucht.

Kaum wieder zurück, haben wir uns an den Reisebericht gemacht, um ein paar unserer Eindrücke mit Euch und Ihnen zu teilen.

-> Hier geht es zum Reisebericht

 

Maria sucht Gnadenplatz

Die Geschichte der 11-jährigen Maria ist ganz besonders berührend, denn sie ist eine ältere Herdenschutzhündin, die im Alter von 10 Jahren von ihrem Besitzer zum Sterben ins städtische Auffanglager gebracht wurde.
Dort sitzt sie nun seit einem Jahr in einem engen Zwinger, hat im Winter eisige Kälte und jetzt im Sommer unglaubliche Hitze aushalten müssen, statt in der freien Natur ihre Herde zu bewachen.

Die Tierschützer machen sich sehr große Sorgen um Maria und befürchten, dass sie unter diesen schlimmen Bedingungen den nächsten Winter in Botosani nicht überleben wird. 

Hat Marias Schicksal auch Sie berührt?
Können Sie ihr vielleicht einen Gnadenbrotplatz anbieten? Oder ihren Lebensabend finanziell unterstützen? > Hier lesen Sie mehr über Maria ...

Der Staffelstab wurde weitergereicht ...

Liebe Freunde, Adoptanten, Pflegestellen, Futterpaten, ...
der Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V,

nach über 11 Jahren toller Vorstandsarbeit durch das alte Team wurde nun ein neuer Vorstand gewählt.

Über uns
Wir, Miro Kretschmer und Carmen Förster, stürzen uns ins 'Abenteuer Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.' und sind hochmotiviert, die Geschicke unseres Vereins auch weiterhin in gute Bahnen zu leiten.


Nachdem wir vor Jahren unsere Hunde aus Botosani adoptiert hatten, wollten wir auch die anderen Fellnasen dort weiter unterstützen. Daher begleiten wir Vereinsgeschehen der Pfotenhilfe schon längere Zeit eng mit aktiver Tierschutzarbeit und als Mitglieder. Im Sommer ist ein Besuch unserer Projekte in Botosani geplant, damit wir uns vor Ort ein aktuelles Bild machen können.

Altbewährtes beibehalten
Wir werden uns künftig dafür einsetzen, dass viele Dinge wie gewohnt weiterlaufen, vorneweg natürlich die so dringend notwendige Hilfe vor Ort:
die Versorgung der Hunde im Public Shelter und dem Tierheim von Ador mit Futter und medizinischer Behandlung sowie Kastrationen von Straßen - und Tierheimhunden.

Dafür benötigen wir natürlich weiterhin Ihre und Eure treue Unterstützung!

Das Verbringen von Hunden aus Rumänien nach Deutschland muss leider aktuell pausieren, da der bürokratische Teil des Vorstandswechsels noch Zeit braucht. Darum verweisen wir gern auf den befreundeten Verein Tierschutz La Palma e.V., der u. A. auch in Botosani unterstützt.

Neue Ideen
Um unseren Schützlinge weiterhin bestmöglich zu helfen, wollen wir zusätzlich auch ein paar neue Wege beschreiten. Wir sind bereits mit Elan gestartet und ein paar Ideen haben wir auch schon umgesetzt.


Unsere Facebookseite 'Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.' ist online und wird nun regelmäßig mit Informationen über unsere Arbeit und die unserer rumänischen Tierschutzkolleginnen und -kollegen erweitert. Schaut gerne mal vorbei (Daumen hoch).
Über unsere Homepage kann man nun beim Onlineshopping für den Verein Spenden generieren - ganz ohne Mehrkosten.

Für die Sachspenden, die uns dankenswerterweise so zahlreich erreichen, planen wir wieder einen großen Transport.

Viele weitere Ideen stecken noch in den Anfängen - ihr könnt also gespannt sein!

Wer uns aktiv unterstützen möchte oder neue Ideen hat, darf uns gern kontaktieren!

Ohne Sie und Euch geht nichts!

Um die rumänischen Pfoten so gut unterstützen zu können wie bisher, hoffen wir weiter auf eure tolle Hilfe.

Gemeinsam können wir auch in der Zukunft den Unterschied für viele Hundeleben ausmachen!

Wir freuen uns auf eine großartige Zusammenarbeit!

Eure Miro und Carmen

 

 

 

Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast.

Antoine de Saint-Exupéry



Tierschutz bedeutet, sich dem Leid von Tieren, wo auch
immer es sich zeigt, nicht zu verschließen. In Rumänien gestaltet sich die Situation für Zehntausende von Straßenhunden gegenwärtig besonders dramatisch. In nahezu allen Regionen des Landes sollen Straßenhunde aus dem Stadtbild verschwinden. Sie werden von Hundefängern auf häufig brutalste Art und Weise gefangen und in sog. Public Shelter verbracht, in denen die Hunde mehr oder weniger sich selbst überlassen werden.  Jede Woche sterben in diesen Lagern landesweit Tausende von Hunden an Unterernährung oder in Folge von Beißereien. In vielen Landesteilen gehört die inzwischen legalisierte Massentötung von gesunden Hunden zum Alltag. Junge Hunde, alte Hunde, kleine Hunde, große Hunde, Welpen, trächtige Mutterhündinnen. Ohne Chance - wenn nicht einzelne Tierschützer vor Ort auch hier den Kampf gegen das tägliche Elend aufnehmen würden. Einen dieser kleinen Tierschutzvereine unterstützen wir im Norden Rumäniens, in Botosani.

 

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.
Wenn Du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst
von einem Wesen nimmst.­­

Vielleicht wird Rumänien irgendwann einen Weg zu den in Europa geltenden Regeln im Umgang mit Straßenhunden und -katzen finden. Wird Kastrationsaktionen zulassen und durchführen, um die Vermehrung von frei lebenden Hunden und Katzen effektiv einzudämmen, wird die Hunde in öffentlichen Tierheimen artgerecht behandeln und deren Vermittlung ermöglichen und wird vielleicht irgendwann Tiere als das wahrnehmen und respektieren was sie sind: Fühlende Lebewesen, die unsere Achtung, unseren Respekt und unseren Schutz verdienen. Bis dahin werden sich Tierschützer in und außerhalb Rumäniens engagieren.
Wohl wissend, dass durch die Rettung einzelner Straßenhunde nicht die Welt verändert wird.

Doch für jedes gerettete Tier, das dem Leid, dem Elend und der Not entkommt, ändert sich die ganze Welt.


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