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bei der Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.

Tierschutz für herrenlose Straßenhunde und Katzen

Dringend: Endstelle oder Pflegestelle für Nero gesucht!

 

 

Notfall Nero muss bald seinen Platz im Tierheim wieder verlassen, da es geschlossen werden soll!

 

Auf Grund tiefgreifender Veränderungen im privaten Umfeld seiner Besitzerin musste Nero leider sein Zuhause verlassen und wartet nun als Pensionsgast im Tierheim Kitzingen auf seine Menschen.

Er hat sich im Tierheim gut eingelebt und genießt die Spaziergänge mit den unterschiedlichen Gassigängern und diese haben ihn auch schon in ihr Herz geschlossen, doch ist ein Tierheim natürlich kein Ersatz für ein eigenes Zuhause oder wenigstens eine individuelle Pflegestelle. Nun soll aber auf Grund baulicher Mängel das Tierheim geschlossen werden und Nero das bisschen, was er nun als sein Zuhause ansieht, auch noch zu verlieren. Dabei ist er ein Hund, der einfach nur ein sicheres und stabiles Umfeld braucht.

Nero kam 2016 auf eine unserer Pflegestellen und wurde dort von seinem Frauchen entdeckt. Neros ehemalige Besitzerin hat sich viel mit ihm beschäftigt und ihm auch sehr viel beigebracht. Er ist ein sehr gelehriger Hund, kennt entsprechend viele Tricks und versucht sich begeistert an Intelligenzspielzeug, bei dem er zum Teil auch eigene kreative Lösungen findet.

Es macht ihm Spaß mit Menschen zusammen zu arbeiten, aber er braucht dennoch eine liebevolle konsequente Führung, da er sonst hin und wieder seine Grenzen austestet. Mit Lob und Leckerlies jedoch kann man sehr viel bei ihm erreichen. Nero läuft gut an der Leine, kann jedoch nur in sehr wildarmen Gegenden abgeleint werden, da er Jagdtrieb hat. Er lässt sich auch an der Leine gut an anderen Hunden vorbeiführen, wenn sein Spaziergänger klar signalisiert, was er von Nero erwartet.

Nero versteht sich sowohl mit Rüden als auch mit Hündinnen und ist nicht futterneidisch. Er wäre also auch gut als Zweithund geeignet, kleinere Kinder sollten jedoch nicht im neuen Zuhause sein. Hundeerfahrene Teenager sind für ihn jedoch in Ordnung. Fremden gegenüber ist er anfangs misstrauisch, lässt sich dann aber durch entsprechendes Verhalten seiner Menschen davon überzeugen, dass sie harmlos sind.

Nero ist sehr verspielt und wenn er einen Menschen erst einmal in sein Herz geschlossen hat, liebt er ihn über alles und würde alles für ihn tun. Er hat keine Futterunverträglichkeiten, frisst auch nur so lange, bis er satt ist und lässt dann selbst Leckerlies unbeachtet. Nero ist Autofahren gewöhnt und bleibt während der Fahrt ruhig. Er kann alleine bleiben und ist auch kein Kläffer, er gibt nur kurz Bescheid, wenn es an der Tür klingelt, beruhigt sich aber sofort wieder. Auch Fellpflege ist bei Nero kein Problem, er genießt es, gestreichelt und gestriegelt zu werden, so dass sein Fell immer schön schwarz glänzt.

Optimal für Nero wären etwas ältere Menschen, die einen Begleiter für ihre Spaziergänge und Wanderungen suchen und die entsprechende Hundeerfahrung haben. 

Nero wurde am 1. 5. 2014 geboren, ist 45 cm hoch und 18 kg schwer. Natürlich ist er geimpft, gechippt, kastriert und regelmäßig entwurmt und kann jederzeit in 97318 Kitzingen besucht werden.

Wenn Sie sich vorstellen könnten, Neros neue Familie zu werden, dann wenden Sie sich doch bitte an:
E-Mail: neuberger@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

Hier gibt es weitere Infos zu Nero

In eigener Sache

Seit vielen Jahren setzt sich unser Verein für Straßenhunde im Ausland ein. Doch in den letzten Monaten kommen wir an unsere Grenzen.
Grund hierfür ist die Häufung von sog. "Rückgaben" vermittelter Hunde. 

Während die überwiegende Mehrzahl der Adoptanten unserer Hunde verantwortungsvoll auch mit gerade in der Anfangszeit auftretenden Herausforderungen umgeht, gibt es leider immer wieder und nun in diesem Jahr gehäuft Menschen, die so gerne einen Hund retten möchten, dann bei aufkommenden Schwierigkeiten aber nur eine Lösung sehen: ihren Hund an uns, die Pfotenhilfe, zurückzugeben. Dieser Weg, die Rückgabe eines Hundes an den Verein, ist als letzte Möglichkeit vor allem bei Tod oder schwerer Krankheit der Hundebesitzer gedacht, wird jedoch leichtfertig immer häufiger bei Schwierigkeiten gewählt, mit denen jeder Adoptant eines Hundes aus dem Ausland rechnen muss.

Von Stubenunreinheit, fehlender Leinenführigkeit über Ängstlichkeit und Schwierigkeiten im Umgang mit Artgenossen werden vielfältige Gründe genannt, einen Hund oftmals bereits wenige Tage oder Wochen nach Übernahme wieder zurückgeben zu wollen. In den meisten Fällen lassen sich die Probleme mit Geduld nach einigen Wochen oder Monaten bewältigen.

Wir besitzen kein Tierheim und arbeiten mit wenigen Pflegestellen zusammen, so dass wir Hunde nicht  einfach schnell und unproblematisch bei Nichtgefallen unterbringen können. Die geringe Verantwortungsbereitschaft, die brüchige Durchhaltefähigkeit und das häufig einfach nur gut gemeinte, aber unbedachte Helfenwollen belasten die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder unseres Vereins immens und über Gebühr. 

Wir möchten weiterhin Straßenhunden aus Rumänien helfen. 
Dazu benötigen wir Menschen, die
ihren Hund bei eventuell aufkommenden Schwierigkeiten nicht im Stich lassen.

 

Tierschutz bedeutet, sich dem Leid von Tieren, wo auch
immer es sich zeigt, nicht zu verschließen. In Rumänien gestaltet sich die Situation für Zehntausende von Straßenhunden gegenwärtig besonders dramatisch. In nahezu allen Regionen des Landes sollen Straßenhunde aus dem Stadtbild verschwinden. Sie werden von Hundefängern auf häufig brutalste Art und Weise gefangen und in sog. Public Shelter verbracht, in denen die Hunde mehr oder weniger sich selbst überlassen werden.  Jede Woche sterben in diesen Lagern landesweit Tausende von Hunden an Unterernährung oder in Folge von Beißereien. In vielen Landesteilen gehört die inzwischen legalisierte Massentötung von gesunden Hunden zum Alltag. Junge Hunde, alte Hunde, kleine Hunde, große Hunde, Welpen, trächtige Mutterhündinnen. Ohne Chance - wenn nicht einzelne Tierschützer vor Ort auch hier den Kampf gegen das tägliche Elend aufnehmen würden. Einen dieser kleinen Tierschutzvereine unterstützen wir im Norden Rumäniens, in Botosani.

 

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.
Wenn Du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst
von einem Wesen nimmst.­­

Vielleicht wird Rumänien irgendwann einen Weg zu den in Europa geltenden Regeln im Umgang mit Straßenhunden und -katzen finden. Wird Kastrationsaktionen zulassen und durchführen, um die Vermehrung von frei lebenden Hunden und Katzen effektiv einzudämmen, wird die Hunde in öffentlichen Tierheimen artgerecht behandeln und deren Vermittlung ermöglichen und wird vielleicht irgendwann Tiere als das wahrnehmen und respektieren was sie sind: Fühlende Lebewesen, die unsere Achtung, unseren Respekt und unseren Schutz verdienen. Bis dahin werden sich Tierschützer in und außerhalb Rumäniens engagieren.
Wohl wissend, dass durch die Rettung einzelner Straßenhunde nicht die Welt verändert wird.

Doch für jedes gerettete Tier, das dem Leid, dem Elend und der Not entkommt, ändert sich die ganze Welt.


Spenden für Hundehütten in Botosani

 


Wir sind sprachlos! Herzlichen Dank ...


... an alle, die unsere Spendenaktion "Hundehütten für Botosani" unterstützt haben.

33, in Worten dreiunddreißig! gut isolierte, stabile Hundehütten können wir dank Ihrer Spenden Anfang Januar wieder in bewährter Qualität in Münster fertigen und dann nach Rumänien liefern lassen.

132 Hunde werden also bald ein richtiges Dach über dem Kopf haben und müssen weniger frieren und in der Kälte leiden.

Ganz, ganz herzlichen Dank!!

 

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