Herzlich Willkommen
bei der Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.

Tierschutz für herrenlose Straßenhunde und Katzen

Barry wird bald mit Hilfe eines Rollwagens ohne Schmerzen laufen können - doch dazu benötigen wir Ihre Unterstützung!

Über Barrys Schicksal haben wir bereits im Januar 2016 unter Aktuelles berichtet. Nun ist es Zeit für ein Update.

Barry, der in Folge eines Unfalls in Rumänien mehrere Tümmerbrüche als noch sehr junger Hund erlitten hat und unter Schmerzen unversorgt weiter sein Leben auf der Straße fristen musste, kam im Oktober letzten Jahres in die Obhut unseres Partnervereins Ador und fand im Januar 2016 eine liebevolle Familie, die ihn adoptierte und in ihr Herz schloss. Aufgrund der hochgradigen Deformation beider Vorderbeine kann Barry nur wenige Minuten am Stück laufen und dies auch nur unter zunehmenden Schmerzen. Dabei möchte Barry natürlich wie jeder junge Hund seine Menschen und seine Hundefreunde begleiten und muss hier zum eigenen Schutz immer wieder in seiner Bewegungsfreude gestoppt werden, da eine Überbelastung seiner Vorderläufe regelmäßig dazu führt, dass er dann einige Tage gar nicht mehr laufen kann.

Da eine Operation nach Einschätzung mehrerer Orthopäden nicht möglich ist, fiel die Entscheidung auf die Anfertigung eines Rollwagens, der Barrys Oberkörper und Vorderläufe entlasten soll. Und nun ist es soweit! Barry wurde "vermessen" und der Rollwagen wird nun bei einer Spezialfirma in den USA extra für Barry angefertigt. In wenigen Wochen dann wir Barry sich an seine neue "Gehhilfe" gewöhnen können und hoffentlich bald auch längere Spaziergänge schmerzfrei mit seinem zwei- und vierbeinigen Rudel unternehmen können.

Barry hat alle Untersuchungen und auch das aufwendige Vermessen ganz brav und geduldig mitgemacht. Als würde er fast ein bisschen spüren, dass bald ein Leben ohne Schmerzen beginnen wird.

Bereits im Vorfeld hat sich die Pfotenhilfe gerne bereiterklärt, die Kosten für Barrys Rollwagen zu übernehmen, da Barrys Familie sich immer wieder für gehandicapte Tiere in Not einsetzt und die Anfertigung eines Rollwagens für Barry das Budget der Familie übersteigt.

Der Rollwagen wird einschließlich der im Vorfeld notwendigen Untersuchungen 996,48 Euro kosten. Wenn Sie uns mit einer kleinen Spende für Barry unterstützen möchten, würden wir uns sehr freuen.

Unser Spendenkonto:
Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.
Sparkasse Bochum
IBAN: DE68 4305 0001 0021 4093 88
BIC: WELADED1BOC

Oder direkt mit unserem Sofort-Spenden-Formular

Previous Next

Am 5. Juni ist es wieder soweit, unser jährliches Pfotentreffen findet statt.
Wir hoffen, dass wieder viele Familien mit ihren Hunden kommen und
wir gemeinsam einen schönen Tag verleben werden.

Auf dem wunderschönen Trainingsgelände der Hundeschule Vogt (Erkrath) haben die Hunde Gelegenheit mit ihren Artgenossen zu toben, während sich die Zweibeiner austauschen und mit Kuchen, Salaten, Würstchen und Getränken stärken können.

Zur besseren Planung bitten wir um eine Anmeldung unter:
Neuberger@pfotenhilfe-ohne-grenzen.de

Das Team der Pfotenhilfe freut sich auf Ihr Kommen

Tierschutz bedeutet, sich dem Leid von Tieren, wo auch
immer es sich zeigt, nicht zu verschließen. In Rumänien gestaltet sich die Situation für Zehntausende von Straßenhunden gegenwärtig besonders dramatisch. In nahezu allen Regionen des Landes sollen Straßenhunde aus dem Stadtbild verschwinden. Sie werden von Hundefängern auf häufig brutalste Art und Weise gefangen und in sog. Public Shelter verbracht, in denen die Hunde mehr oder weniger sich selbst überlassen werden.  Jede Woche sterben in diesen Lagern landesweit Tausende von Hunden an Unterernährung oder in Folge von Beißereien. In vielen Landesteilen gehört die inzwischen legalisierte Massentötung von gesunden Hunden zum Alltag. Junge Hunde, alte Hunde, kleine Hunde, große Hunde, Welpen, trächtige Mutterhündinnen. Ohne Chance - wenn nicht einzelne Tierschützer vor Ort auch hier den Kampf gegen das tägliche Elend aufnehmen würden. Einen dieser kleinen Tierschutzvereine unterstützen wir im Norden Rumäniens, in Botosani.

 

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.
Wenn Du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst
von einem Wesen nimmst.­­

Vielleicht wird Rumänien irgendwann einen Weg zu den in Europa geltenden Regeln im Umgang mit Straßenhunden und -katzen finden. Wird Kastrationsaktionen zulassen und durchführen, um die Vermehrung von frei lebenden Hunden und Katzen effektiv einzudämmen, wird die Hunde in öffentlichen Tierheimen artgerecht behandeln und deren Vermittlung ermöglichen und wird vielleicht irgendwann Tiere als das wahrnehmen und respektieren was sie sind: Fühlende Lebewesen, die unsere Achtung, unseren Respekt und unseren Schutz verdienen. Bis dahin werden sich Tierschützer in und außerhalb Rumäniens engagieren.
Wohl wissend, dass durch die Rettung einzelner Straßenhunde nicht die Welt verändert wird.

Doch für jedes gerettete Tier, das dem Leid, dem Elend und der Not entkommt, ändert sich die ganze Welt.


  • © 2013 - 2016 Pfotenhilfe ohne Grenzen