Herzlich Willkommen
bei der Pfotenhilfe ohne Grenzen e.V.

Tierschutz für herrenlose Straßenhunde und Katzen

Laika sucht ihre Menschen!


Sanft, vorsichtig, aber auch voller Lebensfreude, das ist Laika,
die mittlerweile ganz genau weiß, wie schön es sein kann, an der Seite eines Zweibeiners durchs Leben zu gehen. Eines Zweibeiners, der gut zu ihr ist, ihr Sicherheit gibt und den sie begleiten darf.

Genau so einen Menschen sucht Laika nun, und wenn Sie sich angesprochen fühlen,
lesen Sie hier mehr über die sanfte Schönheit ...

Odin auf der Suche nach dem Glück

Wir Hunde leben im Hier und Jetzt - zum Glück!

In meinem Hier und Jetzt - einer tollen Pension mit drei netten Hundemädels - geht es mir sehr gut. Aber wenn ich an meine ehemaligen Kumpels in Rumänien zurück denke, von denen wieder viele in diesem Winter erfrieren werden, dann bekomme ich doch ein schlechtes Gewissen ... 

Denn mit meiner monatlichen Miete könnten bestimmt 70 von ihnen den kalten Winter in Botosani überleben. Deshalb steht für mich fest, dass ich hier nicht auf Dauer bleiben kann.

Also mache ich mich jetzt noch einmal auf die Suche ...


     ...  nach meinem endgültigen Glück, in der Hoffnung, dass mein Glückskonto noch nicht ausgereizt ist, alt und vernarbt wie ich nunmal bin.

     ... und nach einem richtigen Zuhause mit Menschen, denen ich voll und ganz vertrauen kann, die verlässlich auf mich aufpassen können. 

Natürlich habe ich in Rumänien gelernt, selbst auf mich acht zu geben, aber dabei habe ich auch so manches einstecken müssen. Deshalb wäre ich glücklich, mich nun zurücklehnen und auf meinen Zweibeiner vertrauen zu dürfen, der diese Aufgabe statt meiner übernimmt.
Dafür bringe ich auch jede Menge tolle Eigenschaften mit, die meine zwei- und vierbeinigen Mitbewohner ebenso zu beglücken werden. 

Mit etwas Glück ...

... ist jetzt (m)ein 'Hundeversteher' neugierig geworden, liest hier weiter und erkennt, dass er oder sie meinem witzigen Charme und meiner unverwechselbaren Persönlichkeit nicht widerstehen kann, ja, dass wir eben einfach zusammen gehören ...

 

Mit einer Patenschaft für Odin können Sie uns helfen, die Pensionskosten zu bestreiten.

In eigener Sache

 

Seit vielen Jahren setzt sich unser Verein für Straßenhunde im Ausland ein.
Doch in den letzten Monaten kommen wir an unsere Grenzen.
Grund hierfür ist die Häufung von sog. "Rückgaben" vermittelter Hunde. 

Während die überwiegende Mehrzahl der Adoptanten unserer Hunde verantwortungsvoll auch mit gerade in der Anfangszeit auftretenden Herausforderungen umgeht, gibt es leider immer wieder und nun in diesem Jahr gehäuft Menschen, die so gerne einen Hund retten möchten, dann bei aufkommenden Schwierigkeiten aber nur eine Lösung sehen: ihren Hund an uns, die Pfotenhilfe, zurückzugeben. Dieser Weg, die Rückgabe eines Hundes an den Verein, ist als letzte Möglichkeit vor allem bei Tod oder schwerer Krankheit der Hundebesitzer gedacht, wird jedoch leichtfertig immer häufiger bei Schwierigkeiten gewählt, mit denen jeder Adoptant eines Hundes aus dem Ausland rechnen muss.

Von Stubenunreinheit, fehlender Leinenführigkeit über Ängstlichkeit und Schwierigkeiten im Umgang mit Artgenossen werden vielfältige Gründe genannt, einen Hund oftmals bereits wenige Tage oder Wochen nach Übernahme wieder zurückgeben zu wollen. In den meisten Fällen lassen sich die Probleme mit Geduld nach einigen Wochen oder Monaten bewältigen.

Wir besitzen kein Tierheim und arbeiten mit wenigen Pflegestellen zusammen, so dass wir Hunde nicht  einfach schnell und unproblematisch bei Nichtgefallen unterbringen können. Die geringe Verantwortungsbereitschaft, die brüchige Durchhaltefähigkeit und das häufig einfach nur gut gemeinte, aber unbedachte Helfenwollen belasten die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder unseres Vereins immens und über Gebühr. 

Wir möchten weiterhin Straßenhunden aus Rumänien helfen. 
Dazu benötigen wir Menschen, die
ihren Hund bei eventuell aufkommenden Schwierigkeiten nicht im Stich lassen.

 

Tierschutz bedeutet, sich dem Leid von Tieren, wo auch
immer es sich zeigt, nicht zu verschließen. In Rumänien gestaltet sich die Situation für Zehntausende von Straßenhunden gegenwärtig besonders dramatisch. In nahezu allen Regionen des Landes sollen Straßenhunde aus dem Stadtbild verschwinden. Sie werden von Hundefängern auf häufig brutalste Art und Weise gefangen und in sog. Public Shelter verbracht, in denen die Hunde mehr oder weniger sich selbst überlassen werden.  Jede Woche sterben in diesen Lagern landesweit Tausende von Hunden an Unterernährung oder in Folge von Beißereien. In vielen Landesteilen gehört die inzwischen legalisierte Massentötung von gesunden Hunden zum Alltag. Junge Hunde, alte Hunde, kleine Hunde, große Hunde, Welpen, trächtige Mutterhündinnen. Ohne Chance - wenn nicht einzelne Tierschützer vor Ort auch hier den Kampf gegen das tägliche Elend aufnehmen würden. Einen dieser kleinen Tierschutzvereine unterstützen wir im Norden Rumäniens, in Botosani.

 

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.
Wenn Du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst
von einem Wesen nimmst.­­

Vielleicht wird Rumänien irgendwann einen Weg zu den in Europa geltenden Regeln im Umgang mit Straßenhunden und -katzen finden. Wird Kastrationsaktionen zulassen und durchführen, um die Vermehrung von frei lebenden Hunden und Katzen effektiv einzudämmen, wird die Hunde in öffentlichen Tierheimen artgerecht behandeln und deren Vermittlung ermöglichen und wird vielleicht irgendwann Tiere als das wahrnehmen und respektieren was sie sind: Fühlende Lebewesen, die unsere Achtung, unseren Respekt und unseren Schutz verdienen. Bis dahin werden sich Tierschützer in und außerhalb Rumäniens engagieren.
Wohl wissend, dass durch die Rettung einzelner Straßenhunde nicht die Welt verändert wird.

Doch für jedes gerettete Tier, das dem Leid, dem Elend und der Not entkommt, ändert sich die ganze Welt.


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