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Tierschutz für herrenlose Straßenhunde und Katzen

Corvin ist eine ganz besonders liebe Hundeseele ...

 

... doch bislang hat sich niemand für den sanften, zu allem nur freundlichen, anhänglichen und völlig unproblematischen Hundemann interessiert.

Corvin hat in Rumänien vieles entbehren müssen und vielleicht sind es diese Erfahrungen, die Corvin zu einem so liebevollen und vor allem dankbaren Hund gemacht haben. Der nichts fordert, aber sich umso mehr freut, wenn er an der Seite seiner Menschen sein darf. Der keiner Fliege etwas zuleide tut, streitlustigen Artgenossen besänftigend aus dem Weg geht und nur eines möchte: ein geborgenes Zuhause bei Menschen, die er begleiten darf.

Mit seinen guten Manieren kann Corvin überall mithin genommen werden, doch auch das geduldige Warten auf seine Menschen bereitet Corvin kein Problem. 

Corvin ist kein junger Hund mehr und wir wünschen ihm, dass er die letzten Jahre seines Lebens in einem eigenen Zuhause mit schönen Spaziergängen, weichem Körbchen und ganz viel Geborgenheit verbringen darf. Und vor allem mit Menschen, die ihn lieben wie er ist, auch mit grauem Schnäuzchen.

Hier bekommen Sie mehr Infos zu Corvin ...

Tierschutz bedeutet, sich dem Leid von Tieren, wo auch
immer es sich zeigt, nicht zu verschließen. In Rumänien gestaltet sich die Situation für Zehntausende von Straßenhunden gegenwärtig besonders dramatisch. In nahezu allen Regionen des Landes sollen Straßenhunde aus dem Stadtbild verschwinden. Sie werden von Hundefängern auf häufig brutalste Art und Weise gefangen und in sog. Public Shelter verbracht, in denen die Hunde mehr oder weniger sich selbst überlassen werden.  Jede Woche sterben in diesen Lagern landesweit Tausende von Hunden an Unterernährung oder in Folge von Beißereien. In vielen Landesteilen gehört die inzwischen legalisierte Massentötung von gesunden Hunden zum Alltag. Junge Hunde, alte Hunde, kleine Hunde, große Hunde, Welpen, trächtige Mutterhündinnen. Ohne Chance - wenn nicht einzelne Tierschützer vor Ort auch hier den Kampf gegen das tägliche Elend aufnehmen würden. Einen dieser kleinen Tierschutzvereine unterstützen wir im Norden Rumäniens, in Botosani.

 

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.
Wenn Du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst
von einem Wesen nimmst.­­

Vielleicht wird Rumänien irgendwann einen Weg zu den in Europa geltenden Regeln im Umgang mit Straßenhunden und -katzen finden. Wird Kastrationsaktionen zulassen und durchführen, um die Vermehrung von frei lebenden Hunden und Katzen effektiv einzudämmen, wird die Hunde in öffentlichen Tierheimen artgerecht behandeln und deren Vermittlung ermöglichen und wird vielleicht irgendwann Tiere als das wahrnehmen und respektieren was sie sind: Fühlende Lebewesen, die unsere Achtung, unseren Respekt und unseren Schutz verdienen. Bis dahin werden sich Tierschützer in und außerhalb Rumäniens engagieren.
Wohl wissend, dass durch die Rettung einzelner Straßenhunde nicht die Welt verändert wird.

Doch für jedes gerettete Tier, das dem Leid, dem Elend und der Not entkommt, ändert sich die ganze Welt.


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