Happy End Geschichten 3. Teil

Polly - Zuhause gefunden in Wuppertal

in Rumänien
zuhause

Pandora – jetzt Polly genannt – hat uns alle verzaubert. Genau ein halbes Jahr ist sie bei uns in Wuppertal und es gibt Tage, da denken wir, dass sie schon immer bei uns lebte.

Polly nimmt an allen Aktivitäten – sei es Hundeplatz, Spaziergänge, Besuche bei Freunden teil. Aber auch den Trubel mit Enkelkindern ( 9 Jahre, 4 Jahre und 1 Jahr) meistert sie gelassen. Eine Urlaubsreise an die Ostsee hat sie auch schon hinter sich gebracht. Dabei ist sie noch vor den Wellen davongelaufen. Aber im Herbst, wenn es wieder an die See geht, wird sie sich sicher schon weiter vorwagen. 

Polly hat viele entspannte Kontakte zu anderen Hunden hier im Quartier aufgebaut. An erster Stelle steht natürlich ihr Kumpel Connor, mit dem sie ja zusammenlebt. Aber auch im Freilauf kann sie sich ganz dem Spiel mit Paula, Oskar und Annuk hingeben.

Polly ist neugierig und gelehrig und für jeden Schabernack zu haben. Sie annimiert gerne andere Hunde zum Spiel, indem sie sich abduckt und lustige Sprünge ausführt. Wehe sie ist an der Leine! Dann hat Frauchen was zu tun.

Wenn es Abend wird, kommt Polly gerne mal am Fernsehsessel vorbei, legt ihr kleines Köpfchen schief, nimmt einen kurzen Anlauf und springt auf die Brust ihrer Menschen. Ein langer Blick in die Augen fordert zum Krabbeln auf. 

Bei der Auswahl ihrer Schlafplätze lässt sich Polly nicht gerne reinreden. Sehr eigenständig geht sie vor. Wenn ihre Menschen wach sind, ist sie gerne vor der Eingangstür. So kann sie kontrollieren, dass keiner das Haus verlässt. Manchmal liegt sie auch vor der Verandatür. Nachts geht sie auf ihre Liege im Schafzimmer. Dort bleibt sie aber selten die ganze Nacht. Sie bewacht den Treppenabsatz oder die Haustür.

Erst wenn wir aufwachen, erscheint Polly zur Morgenbegrüßung. Dann gibt es ein großes Hallo mit Streicheln, auf den Rücken werfen und wieder Streicheln. 

Polly ist ein großes Geschenk für uns. Sie macht es uns immer wieder leicht, sie lieb zu haben.

Wir möchten sie nicht mehr missen!

Lizzi - ein glückliches Jahr

in Rumänien
zuhause

Liebe Frau Frie,

jetzt wollen wir nach fast einem Jahr mitteilen, wie es Lizzi geht.

Anfangs war Lizzi eine große Herausforderung. Sie kannte nichts, nur andere Hunde waren ihr vertraut, fremde Menschen - vor allem Männer machten ihr große Angst. Zuerst verkroch sie sich, später versuchte sie durch großes Gebell jeden zu verscheuchen. Sie ist ein wildes "kleines" Mädchen. Die Scheu vor Fremden, vor allem Männern hat sie zwar nicht abgelegt, es wird aber stetig besser.

Mein Mann und Lizzi sind mittlerweile ein tolles Gespann, scheinbar kann er am besten kraulen.

Was uns sehr geholfen hat ist der wöchentliche Besuch einer Hundeschule und der Kontakt mit anderen Hunden! Und vom Nachbarhund guckt sie sich viel ab. Sie vertraut uns nun, vor allem mir und folgt mir vertrauensvoll, auch wenn sie Angst hat.
Lizzi ist ein lebensfrohes Hundemädchen. Sie rennt für ihr Leben gern und ich kenne keinen Hund, der verschmuster ist!

Wir sind so froh, dass wir ihr eine Chance gegeben haben und auch in schwierigen Phasen nicht aufgegeben haben.
Wir lieben sie und sie gibt uns so viel zurück!

Herzliche Grüße
Petra Tschöpe

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Flash ist Pflicht!

Rusty

... noch in Rumänien
... zuhause
... angekommen.

Unser nächster Pflegehund kommt am 06.Mai an – eine Woche später als geplant, völlig entgegen unserer perfekten Organisation… Aber wir sind ja dank zahlreicher Kinder Profis im Umplanen und -organisieren, also: alles auf den 06. Mai 2017!

Ich hatte vorher schon einen rotbraunen, superlieben Rüden als Pflegehund, der uns sehr viel Freude machte und nun bei seiner Familie für ähnliche Erlebnisse sorgt. Danach dann für mehrere Wochen eine rotbraune Tageshündin in Betreuung – ebenfalls eine ganz liebevolle Kuschelfee.

Also warum nicht mal schauen, ob nicht noch ein rotbrauner Rüde im Shelter zu finden sei….passt auch gut zu meiner Haarfarbe, witzelten schon ein paar Menschen in meinem Umfeld. :-D 

Und ich sah Rusty. Er war lange im Shelter, wer weiß, was er erlebte, mein Mann hatte Zweifel. Der Ohrmarke nach 3 Jahre und länger, sicherlich mit vielen unschönen Erlebnissen im Gepäck.  Ich fragte Frau Neuberger und per Facebook dem Team im Shelter Löcher in den Bauch. Und bekam immer wieder die Information, dass Rusty eine ganz liebe Seele sei. Immerhin hab ich hier auch noch 3 Kinder, eine Hündin(auch aus dem Shelter in Botosani) und es soll nach Möglichkeit keine Verletzungen geben.

Mein Herz hatte Rusty schon berührt, bevor er hier ankam.

Und dann der 06. Mai, ein sehr verwirrter großer Hund stand da, mochte nicht aussteigen, fand sich nicht zurecht – und leckte meine Hand.  Unglaublich schnell fasste er Vertrauen, schaut sich um und lernt dazu.

Er ist stets in meiner Nähe, dabei nicht aufdringlich, stubenrein von Anfang an, versteht sich mit Lilly, sie spielen und toben zusammen. Die Kinder sind begeistert und er lässt sich mit Ausdauer von allen streicheln, ist neugierig und verspielt. Mit einem kurzen, ruhigen NEIN hört er sofort auf, falls es doch mal zu heftig wird beim Spielen und leckt dann meine Hand(oder was grad in seiner Nähe ist, Füße werden auch gerne genommen).
Begegnungen mit anderen Hunden sind völlig entspannt, er ist nicht im geringsten futterneidisch, läßt sich Kauknochen, Spielzeug oder auch mal meinen Hausschuh problemlos wieder abnehmen. 

Ich komme wirklich aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Ein so toller Hund…wo ich doch schon länger einen zweiten Hund wollte….

Die Ansage meines Mannes (der wenig von großen Hunden hält und eher Pflegestelle bleiben mochte) war nach 2 Tagen, die Größe sei ja ok, grade noch. Wenn er sich jetzt noch benehmen täte…… Oh oh…! Manchmal kommt es ja auch anders und die Kombination Hund/ Mensch oder Hund/ Hund passt so gar nicht oder die Vorerlebnisse bringen Probleme…..

Rusty jedoch, als täte er um all die Zweifel wissen, benimmt sich tadellos! Das hat mein gütiger Gatte täglich gesehen(die Abendrunde geht er meist). Und trotzdem ….wir warten noch, wir schauen mal……
Es ging bisher nix kaputt, er bellt nicht, respektiert Grenzen, kann inzwischen SITZ, WARTE, KOMM, geht auf Handzeichen an seinen Platz (zB. in der Küche unter der Arbeitsplatte - im selben Raum, jedoch nicht im Wege), läuft an der Leine super, fährt S-Bahn und Auto ohne Schwierigkeiten, wartet vorm Laden leise – rundum Klasse!

Nach 10 Tagen Hoffen und Bangen – endlich -  hörte ich den Satz: „ Meinen Segen hast du!“ Die Freude ist riesig, die Kinder mögen ihn am liebsten in den Kindergarten/ die Schule mitnehmen – falls mal ein Kind weint, ist er sofort zur Stelle und tröstet. 

Er ist ein großer( inzwischen gebadet, gebürstet, gut gefüttert, täglich ausgiebig gestreichelt und bespielt) wunderschöner, neugieriger, liebevoller Familienkuschelhund, der uns alle begeistert!

Wir lieben ihn und sind unendlich dankbar für die Geduld, auch nach der xten Nachfrage, die ehrliche Kommunikation und das Notfallunterstützungsangebot (falls es nötig sei) seitens des Vereins!

Sobald sich hier alles gut eingespielt hat, freuen wir uns auf unseren nächsten Pflegehund. 

Grüße aus Hannover,

Yvonne

Nemo im Inselparadies

... noch in Rumänien
... zuhause auf Sylt

Nemo ist nun seit gut 2 Wochen bei uns. Als wir ihn in Hildesheim vom Transcanis-Wagen abholten, war er ganz verschüchtert und sah aus wie Häufchen Elend. Die lange Fahrt bis nach Sylt verunsicherte ihn noch weiter. Doch kaum waren wir zuhause, wirkte er irgendwie angekommen. Nach einer kurzen Erkunfungstour legte er sich auf sein vorbereitetes Bettchen.

Nemo hatte bis dahin noch nichts gelernt, kannte das Zusammenleben mit Menschen nicht, war noch nie an einer Leine gelaufen und nicht stubenrein. Aber er lernt unheimlich schnell. Er sucht auch immer die Nähe zu seinem neuen "Rudel", seinen Menschen. In der ersten Woche verbrachten wir die Gassirunden ausschließlich in dem kleinen Wäldchen vor unserer Haustür, wo er neugierig alles erkundete. 

Dann versuchten wir es auf einem eingezäunten Freilaufgelände, wo er sich mit anderen Hunden austoben konnte. Obwohl er mit Leckerlis nur mäßig bestechlich ist, lässt er sich einigermaßen gut abrufen. 

Jetzt liebt er es, am Strand durch den weichen Sand zu laufen, ohne Leine mit anderen Hunden zu toben und die Nase in den Wind zu strecken.

Nemo hat ohne Zweifel seinen eigenen Kopf behalten und kann manchmal echt stur sein, ein echter Charakterhund eben. Dabei ist er aber so unglaublich lieb und versucht immer alles richtig zu machen und wir sind froh, dass er sich ein Stück Unabhängigkeit bewahrt hat. Er darf selbst entscheiden, wann er Lust zu spielen oder zu kuscheln hat. Dafür folgt er uns und hält bereitwillig unsere Regeln ein.

Jeden Tag macht Nemo unser Leben reicher, und wir hoffentlich seines. 

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Daphne - Handicap ist kein Hindernis

in Rumänien
Zuhause

Daphne musste in Rumänien ein tristes Dasein vor dem Haus einer alten Frau, ihrer Besitzerin, im Freien fristen. Auch bei Temperaturen weit unter Null durfte die kleine Hündin nie ins Haus. Eine Tierschützerin konnte die alte Frau schließlich dazu überreden, Daphne abzugeben und brachte die kleine Hündin in das Tierheim des örtlichen Tierschutzvereins. Hier lebte Daphne ein gutes Jahr, bis sie das große Glück hatte und auf eine Pflegestelle ausreisen durfte.

Daphnes Vermittlungschancen schienen nicht allzu groß, denn Daphne war vermutlich in der Folge eines alten Unfalls gehandicapt. Ein Hinterbeinchen kann Daphne nicht benutzen, was Daphne aber nicht in ihrer Bewegungsfreude einschränkt.

Vor wenigen Wochen nun hat Daphne ihr eigenes Zuhause gefunden. Ihre Familie hat uns viele Fotos von Daphne geschickt. Daphne durchstreift mit ihren Hundefreunden die Felder und liebt die Nähe zu ihren Menschen.

Daphne zeigt ihrer neuen Familie jeden Tag aufs Neue, wie froh sie ist, nun ihre eigene Familie zu haben. Die sie liebt so wie sie ist, auch mit Handicap.

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Glücklich und zufrieden - Luzie und ihre Familie

in Rumänien
zuhause

Moin moin liebe Frau Brückner-Schoeler, 

nun haben wir die erste Nacht mit Luzie hinter uns gebracht. Sie war schon sehr traurig, aber das habe ich befürchtet. Wenn man als Hund aus so einer tollen Pflegefamilie kommt, mit Kindern und Rudel, dann fällt der Abschied schwer. Natürlich ging es auch nicht ohne Tränen bei allen beteiligten Menschen ab. 

Momentan ruht Luzie sich von all den Neuerungen aus. 

Wir möchten ihnen herzlich danken. Alles hat so hervorragend geklappt und alle sind so nett. Ich möchte auch noch einmal ihre Art der Abwicklung und auch die Vertragsbedingungen loben. Wir haben sehr wohl die Hintergründe verstanden und finden auch die Kontrollen absolut in Ordnung (obwohl wir es in unserem Fall als höchst willkommenen Privatbesuch empfunden haben).

Luzie wird es bei uns gut haben.

 

Liebe Grüße schicken ihnen Gaby, Wolfgang und Luzie

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Lebenszeichen von Grivei

in Rumänien
zuhause

Liebe Frau Frie, liebe Frau Reichel, 

ich wollte mal ein Lebenszeichen von Grivei schicken. Er ist ja nun bald 10 Wochen bei uns und macht sich insgesamt sehr gut. Wir waren über Ostern mit den Kindern in Holland am Meer und er war natürlich mit dabei. Er ist zwar immer noch eher zurückhaltend, aber wir hatten alle den Eindruck, dass es ihm gefallen hat. Er ist mit Kindern deutlich fröhlicher als mit Erwachsenen, ich denke er hat bei ihnen weniger Vorbehalte.

Ich bin eigentlich rund um die Uhr mit ihm zusammen und er macht sich in der Praxis ebenfalls sehr gut. Er war aber auxh schon stundenweise alleine und das hat sehr gut geklappt, ist kein Problem für ihn; er schläft dann einfach. In Situationen die er nicht einschätzen kann, knurrt er ab und zu erstmal; vor allem wenn er gerade geschlafen hat und noch nicht so richtig wach ist. Ich habe aber zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gehabt, dass er beißen würde. Ich lasse ihn noch an der Schleppleine laufen, aber immer öfter lasse ich ihn auch ganz frei. Für Leckerchen kommt er immer, dabei ist er aber ziemlich wählerisch (Käse, Wurst) - mit Hundeleckerli kann man ihn nicht hinterm Ofen hervorlocken ;-).

Wir gehen morgen zum ersten Mal in die Hundeschule, nachdem wir zuerst einige Einzelstunden gemacht haben. Er hat mittlerweile einige Hundekumpels, mit denen er spielt oder gemeinsam schnüffelt. Abends kuschelt er gerne und er spielt viel und gerne, auch mit uns.

Alles in allem ein ganz toller Hund, der uns täglich viel Freude macht.

Liebe Grüße 

Sandra Peters

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Ostergrüße von Randi, ehemals Akela

in Rumänien
zuhause

Frohe Ostern Frau Schwarz!

Ich wollte mich mal wieder melden und kurzen Bericht erstatten:

Randi geht es sehr gut, würde ich sagen. Tagsüber ist sie fast die ganze Zeit draußen im Garten und im Innenhof. Dort jagt sie Hummeln und erschreckt die Amseln, knabbert an Stöckchen oder spielt mit Lumi. Für Nickerchen hat sie kaum Zeit... An Tagen mit Schietwetter bleibt sie vormittags auch gerne im Haus, meist in Gesellschaft von Felix. Abends ist sie dann entsprechend Müde und schläft ab ca. 21 Uhr wie ein Stein. Da sie so ein Zappelphilipp ist, bekommt sie nach wie vor Futter für „Hochaktive“. Trotzdem ist sie schlank und schnittig. Sie ist inzwischen aufgetaut und hat sich gut eingelebt. Im Haus ist sie eine Schmusenudel. Fremden gegenüber bleibt sie allerdings vorsichtig, aber sie ist neugierig. Anfassen lässt sie sich von anderen nicht – aber das macht nichts. Es ist auf jeden Fall hilfreich, daß sie sieht, wie sehr sich Lumi und Felix über Besuch freuen und von diesem auch immer sehr nett begrüßt werden.

Sie kommt inzwischen bei allen Spaziergängen mit und auch unsere morgendliche Jogging-Runde  absolviere ich inzwischen mit allen dreien. Die Angst vor Autos ist auf ein erträgliches Maß zurückgegangen. Bei anderen Hunden riskiert sie jetzt auch gerne mal eine dicke Lippe... Felix ist nach wie vor Ihr Held und wird ständig mit vielen Küsschen überhäuft (findet er nur mäßig toll) und mit Lumi kann man super spielen.
Wir haben den kleinen Kasper alle ins Herz geschlossen!

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie noch frohe Ostern.

Grüsse aus Kiel

Maike ter Jung

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Wie geht es eigentlich .... Simina?

Noch in Rumänien...

Simina wurde Anfang 2015 von den Tierschützern unseres rumänischen Partnervereins mit ihren fünf Welpen auf der Straße gefunden. Leider starben zwei ihrer Welpen noch auf der Straße; Simina wurde mit ihren drei überlebenden Hundekindern in das Tierheim unseres Partnervereins Ador gebracht; hier wuchsen Siminas Welpen zu stattlichen großen Rüden heran, die inzwischen alle ein schönes Zuhause in Deutschland gefunden haben. Auch Simina durfte Ende 2015 auf eine Pflegestelle nach Deutschland reisen, wo sie schnell von ihrer Familie entdeckt und adoptiert wurde.

Simina heißt heute Sina und ihre Familie aus Unterlüß hat uns Fotos geschickt, die einmal mehr zeigen, wie glücklich Sina heute ist.

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Ruby im 7. Himmel

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Ruby lebte lange Zeit im öffentlichen Tierheim von Botosani. 

Bevor sie von Hundefängern in dieses große Lager gebracht worden war, hat sie vermutlich viele Jahre auf der Straße gelebt.

 

 

 

 


Im Herbst 2015 hatte sie dann das große Glück und durfte zu ihrer eigenen Familie nach Travemünde reisen.

Dort genießt sie nun am Ostseestrand das Leben mit ihrer Familie und Hundefreund Boomer.

 

 

 

Ihre Familie hat uns das folgende Video geschickt, das mehr sagt als tausend Worte:

 

Flash ist Pflicht!

Post von Emma, ehemals Motte

in Rumänien
zuhause

Hallo Frau Brückner-Schöler!

Motte ist jetzt 4 Wochen bei uns, hat sich supergut eingelebt und heißt jetzt Emma.

Von ihrem Handicap merken wir nichts und sie hat sich zu einer großen und stattlichen Dame gemausert.
Wir gehen in die Hundeschule und sie lernt sehr gut.
Sie hat unsere fünfköpfige Familie sehr bereichert und wir freuen uns auf die Zeit mit ihr.

Liebe Grüße aus Pinneberg

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Primavera

in Rumänien
in ihrem Zuhause

Guten Morgen liebe Freunde von uns allen ...

Ich habe mich mal zum Schreiberling geschlichen und habe ihn gefragt, ob er noch schnell was in MEINER Sache schreiben könnte.

Ich bin ja aus Rumänien wie Ihr alle wisst, und das war schon eine ziemlich schwere Zeit, die ich dort verbracht habe. Niemand weiß genau, wie ich aufgewachsen bin, niemand weiß, was ich in meinem knapp 4- jährigen Leben bisher alles so erlebt habe. Wollt Ihr wahrscheinlich auch gar nicht wissen.

Einen Sonnenstrahl am Himmel sah ich erst, als die lieben Menschen von der `Pfotenhilfe ohne Grenzen` sich meiner annahmen und sich um mich kümmerten. Erst in Rumänien und dann erst recht hier in Deutschland, als ich zu meiner Pflegemama Hildegard nach Neuenkirchen-Vörden kam. 

Ihr glaubt gar nicht, wie toll es für mich war, zu jemanden zu kommen, der sich nur um MICH kümmerte. Streicheleinheiten ohne Ende, ein eigenes Körbchen, ein Sofa mit `ner Kuscheldecke ... und lecker Essen. Jaja, ich weiß, mein Lieblingsthema.

So, und dann im April, da habe ich dann ... wie sagt Ihr ... den Jackpot gewonnen. Ich konnte mir MEINE Menschen aussuchen, bei denen ich leben wollte. Als ich Beate, Ralph und den Manni zum ersten Mal sah, da wusste ich ... BINGO, DAS SIND SE ... DAS WIRD MEINE FAMILIE. Und Freunde, ich habe mich nicht geirrt.

Inzwischen bin ich schon laaange hier am Alfsee, bin ein richtiges Familienmitglied geworden und fühle mich `pudelwohl`. Habt Ihr ja auch schon alles lesen können, wenn der Manni und der Schreiberling unsere Geschichten erzählen. Ich glaube, sehr viel besser hätte ich mir meine Menschen kaum aussuchen können.

Zum Schluss möchte ich aber auch noch mal allen Tierschützern danken, die mit ihrer Arbeit in allen Ländern versuchen, uns Tieren zu helfen, dass wir irgendwann auch auf die Sonnenseite des Leben kommen. 

Ich habe es geschafft, und bin unheimlich froh darüber.

Kommt gut ins neue Jahr, besucht uns auf unserer Der Alfsee Manni-Seite so oft wie bisher und schaut auch ruhig einmal auf die Seite der Pfotenhilfe ohne Grenzen.

Eure Alfsee PRIMA ... hat der Manni mir erlaubt zu schreiben.

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Weihnachtsgrüße von Smilla, vormals Roberta

in Rumänien
in ihrem Zuhause

Hallo liebe Frau Frie,
nun sind es schon über 3 Jahre, dass unsere Smilla hier bei uns ist. Aus einem abgemagerten, völlig verängstigtem kleinen Hundemädel ist eine kleine Lady geworden, die Haus, Hof und Auto vehement gegen vermeintliche "Eindringlinge" verteidigt...;-)! Zusammen mit ihrer spanischen Freundin und unserem Pepe sind sie ein unschlagbares Team in dieser Sache und stimmen auch schon mal ein gemeinschaftliches Geheul als Willkommensgruß an... Freu freu...;-)
Ob gemeinschaftlich auf dem Hof liegen und das Tor im Blick haben, oder einfach nur vorm Ofen liegen und chillen, sie sind einfach nur wunderbare Hunde unsere ausländischen Mädels! Menschen gegenüber ist sie immer noch scheu, es sei denn, sie kennt sie länger und es sind Hunde dabei, dann freut sie sich wie Bolle. Ich bin immer noch sehr froh, dass ich sie entdeckt habe damals! Auch ich werde oft gefragt, was sie denn für eine Rasse sei, so hübsch und schlank und hochbeinig, tja wir werden es wohl nie richtig wissen, nur eines: Sie ist einfach nur eine liebe Kuschel-Renn-Maus!;-)

Es gibt noch so viele Hunde, die auf ein kuschliges, warmes Zuhause warten.... Leider sind nun bei uns alle Möglichkeiten und Plätze ausgeschöpft, aber ich wünsche Ihnen und den Hunden, die dort in Rumänien warten, dass hoffentlich noch einige "ihr Weihnachtswunder" vor dem strengen Winter bekommen! Anbei Fotos unserer Dreier-Bande...

Liebe Grüße     Verena Preuß

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Jonny

Jonny in Rumänien
zuhause

Jonnys Geschichte ist in der Tat eine ganz besondere Happy End Geschichte.

Dies sah jedoch sehr lange nicht so aus. Denn Jonny ist schon früh in seinem Leben den falschen Menschen begegnet. Sehr grausamen Menschen. Die ihm einen Draht um den Hals banden, der sich allmählich tief in Haut und Gewebe schnürte und letztlich seinen Kehlkopf durchschnitt, was Jonny beinahe das Leben gekostet hätte.

Er wurde gerade noch rechtzeitig von einem jungen Tierarzt gefunden und operiert. Das Loch in seinem Kehlkopf ließ sich jedoch in Rumänien nicht mehr schließen. Da er auf der Straße wenige Überlebenschancen gehabt hätte, durfte er nach seiner Operation im Garten des Tierarztes leben, doch bestand leider ständig die Gefahr, dass Schmutz in die Öffnung gelangen und sie sich dann entzünden könnte.

Dank einer Pflegestelle in Berlin konnte Jonny nach Deutschland geholt und hier operiert werden. Mit großem Erfolg. Die Öffnung im Kehlkopf ließ sich vollständig schließen und Jonny ist heute ein ganz normaler Hund, dem man nicht mehr ansieht, wie knapp er einem qualvollen Tod entkommen ist.

Mitte August wurde dann Jonnys Hundeglück perfekt. Er fand ein liebevolles Zuhause mit einem Hundekumpel an seiner Seite und genießt sein Leben in vollen Zügen.

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Wir haben Post bekommen von drei ehemaligen rumänischen Straßenhunden ...

Ofelia in Rumänien
Romy in Rumänien
Terry in Rumänien

  
Terry wurde von Florea vor den Hundefängern in Sicherheit gebracht und lebte am Rande Botosanis auf ihrem Grundstück bis zu seiner Ausreise 2014;

Ofelia musste lange im Public Shelter ausharren, bis sie schließlich 2015 auf eine Pflegestelle nach Bayern kam;

Romy lebte in der Obhut von Ador und fand ebenfalls 2015 ihre eigene Familie. Allen gemeinsam ist, dass sie ihrem leidvollen Leben in Rumänien den Rücken kehren konnten und heute geliebte vierbeinige Familienmitglieder sind.

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Cookie, ehemals Benita

in Rumänien
in ihrem neuen Zuhause

Liebe Regina,

es ist nun endlich Zeit, Benitas Happy End Geschichte zu schildern. Nachdem wir mit unseren beiden Pfotenhilfe-Adoptivkindern Lexa (aus Griechenland) und Lia (aus dem PS Botosani) so glücklich waren, entschlossen wir uns im August 2015 dazu, Pflegestelle zu werden und anderen Hunden aus Rumänien zu einem schnelleren Start in ein neues Leben zu verhelfen.
Wir nahmen bis zum Ende des Jahres vier reizende Hündinnen auf, die alle hier erfolgreich vermittelt werden konnten.
Im Januar 2016 kam dann Benita zu uns, die wir sofort zu Cookie machten. Sie war super schüchtern und ängstlich und, obwohl sie sich sehr schnell an alle Familienmitglieder und auch an unsere beiden Hündinnen gewöhnt hatte, ist sie extrem vorsichtig in ihr neues Leben gestartet. Nach drei Wochen, als dann die erste Anfrage für sie kam, hatten wir uns so sehr in die Maus verliebt, dass wir es nicht über’s Herz brachten, sie wieder herzugeben. So wurden wir offiziell zu „Pflegestellenversagern“ und adoptierten Cookie als drittes Mitglied unserer „Stammmannschaft“.

Es hat recht lange gedauert bis sie auf fremde Menschen, die zu Besuch kamen, zuging und ihnen erlaubt hat, sie zu streicheln, aber inzwischen ist das total unproblematisch geworden und sie freut sich über zusätzliche streichelnde Hände. Wir gehen regelmäßig in die Hundeschule, sie hat einen guten Grundgehorsam und sie genießt es richtig, Neues zu erlernen. Cookie versteht sich super gut mit Lia und Lexa und hängt sehr an uns. Die beiden Pflegehündinnen, die wir seither aufgenommen hatten, hat sie, genau wie die anderen beiden, sehr schnell in die Familie aufgenommen.

Cookie hat sich toll entwickelt und ist eine wundervolle Wegbegleiterin für uns alle geworden, die wir nie mehr missen möchten. Sie ist immer noch auf der Hut und hat Angst vor lauten Geräuschen, wie Schüssen und Feuerwerk und wird daher außerhalb von eingezäunten Bereichen oder in direkter Umgebung des Hauses wohl niemals frei laufen können, da sie bei einem Knall sofort die Flucht nach Hause antritt. Daher ist die Schleppleine für sie immer dabei. Aber sie ist dennoch glücklich und das ist ja alles, was wir uns wünschen können.

Liebe Grüße,

Michaela

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Jane

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Es schreibt Ihnen Jane und Familie:

Ich bin gut in Deutschland angekommen. Wir hatten noch ein wenig Stau auf der Fahrt nach Hause, aber haben alles ohne Probleme geschafft. Ich bin nicht scheu und fühle mich schon seit gestern abend wie zu Hause. Ich habe schon meine Familie kennengelernt und finde Kilian zum Spielen richtig klasse. Ich bin auch schon auf einer Expedition gewesen und habe mir die schöne Umgebung des Hauses angeschaut. Rasen kenne ich jetzt auch schon...der ist ganz toll zum drin rumwälzen. Schweineohren sind toll zum spielen, aber die Dinger schmecken auch, dass hab ich vorher gar nicht gewusst.
Mein Körbchen ist der Hammer... viel Platz für mich und so toll kuschelig... da will ich nicht mehr raus. Spazieren gehe ich auch ohne große Scheu... ist ja auch sehr klasse hier in der Gegend. Ich freu mich darauf, bald mal wieder ein Paar neue Bilder durch mein Frauchen schicken lassen zu können und verbleibe bis dahin mit einem freundlichen Wedeln...

Eure Jane aus Wolfenbüttel

Dina ...

Dina in Rumänien
Dina in ihrem neuen Leben

 ... sendet Urlaubsgrüße an das Pfotenhilfeteam!

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Talli und Felix

Talli in Rumänien ...
... und in ihrem neuen Leben
Felix in Rumänien ...
... und in seinem neuen Leben

Liebe Frau Bueckner-Schoeler,


endlich mal wieder eine Meldung von uns. Talli und Felix haben sich wunderbar eingelebt, haben inzwischen ein schönes, glänzendes Fell, schmusen um die Wette und haben schon eine schöne Kondition bekommen beim Gassi gehen.

Talli rennt inzwischen wie ein Hase, ist soo niedlich mit ihren kurzen Beinchen...(am Anfang konnte sie ja gerade mal ein paar Meter gehen und hatte auch viel zu lange Krallen. Sie durfte zusammen mit Oskar mit in den Urlaub ins Stubai-Tal und hat die langen Wanderungen sehr genossen. Auch Autofahren ist inzwischen kein Problem mehr für sie. Sie ist nach wie vor eine große Kuschelmaus und die Kinder dürfen sie von oben bis unten durchknuddeln.

Wir haben mittlerweile ein schönes Rudel mit 5 Hunden, die älteste ist 7 (Antonia- die Landseerhündin) dann kommt Felix mit seinen geschätzten 5 Jahren, Talli mit geschätzten 3 Jahren, dann Oskar, 1 Jahr alt und unsere jüngste Minion mit 4 Monaten. Ist echt spannend zu beobachten wie sich die Hunde gegenseitig erziehen und auch miteinander beschäftigen.

Auch Felix hat sich inzwischen gut eingelebt. Ab und zu gibt es noch kurze Eifersüchteleien zwischen den Rüden, aber dann lecken sie sich auch wieder und liegen nebeneinander auf dem Sofa. Felix geniest die Freiheit bei unseren Spaziergängen und macht viele Wettrennen mit den anderen Hunden. Er hat ja so einen Bewegungsdrang!!
Außerdem spielen wir öfters verstecken im Wald und alle Hunde lieben es, uns zu suchen...

Felix ist nach wie vor eine riesige Kuschelbacke...Er kann gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen und ist ein ganz lieber und höflicher Hund. Beim Füttern drängt er sich nie vor und wartet immer geduldig bis er an der Reihe ist. Mit den Kindern ist er auch total super und ganz gutmütig. Sogar mitnehmen kann man ihn überall, er fährt inzwischen auch Auto, läuft Treppen wie ein Weltmeister (kannte er ja gar nicht) und besetzt auch meistens das Sofa, (am liebsten mit einer knuddelnden Person zusammen!!).

Wir sind sehr glücklich mit unserem Rudel und freuen uns jeden Tag an der tollen Entwicklung und Lebensfreude unserer Rumänen.

Hoffentlich finden noch ganz viele dieser wunderbaren Tiere ein schönes Plätzchen. Sobald wir wieder Kapazitäten haben nehmen wir jederzeit wieder gerne einen armen Botosani-Insassen auf.

Ganz liebe Grüße, alles Gute und nochmal vielen Dank für alles

Ihre Familie Young
mit Margit, Nick, Jonathan, Joshua, Julian,
Antonia, Felix, Talli, Oskar und Minion

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Ben

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Hallo Frau Frie,

jetzt hab ich Ben etwas über 7 Monate und er ist ein Goldstück. Am Anfang war er noch skeptisch gegenüber Fremden, bellte und knurrte Sie an, aber er hat nie gebissen. Ben musste sich erst an alles Neue gewöhnen, vor allem an die ganzen Besuche bei uns. Aber mittlerweile ist das alles kein Problem mehr für ihn und er freut sich. Mit unserem anderen Hund, Chester, klappte das Zusammengewöhnen sehr gut, wobei ich auch sagen muss, dass Ben schon ab und zu auch frech gegenüber Chester ist und er sich das gefallen lässt. Aber das ist sein Charakter.

Beim Spazierengehn ist Ben folgsam und ich hab ihn mit etwas Training, schon nach drei Monaten frei laufen lassen können. Mit anderen Hunden vertägt er sich super und will mit jedem spielen. Er ist einfach ein super süßer Hund, sehr verspielt und verschmußt. Ich könnte ihn den ganzen Tag knuddeln.

Vielen Dank für die tolle Vermittlung
Lg Martina und Andy

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Smilla, vormals Christi

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Liebe Frau Brückner-Schoeler, viele schöne Grüße von Smilla (Christi) aus Tirol.

Wir wandern hier viel und die Hunde und wir sind abends ziemlich kaputt aber Smilla hält sehr gut mit und kann nur staunen über die Gegend, die Berge haben sie sehr fasziniert.

Sie ist unser ruhender Pol, kann aber auch ordentlich aufdrehen, wir sind alle froh das wir sie haben :)

Liebe Grüße von Smilla und Familie

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Twiggy

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Hallo Frau Gebauer,
nun ist es bereits ein Jahr her, dass Twiggy Mitglied unserer Familie werden durfte. Aus diesem Anlass möchte ich Ihnen von der kleinen Maus berichten.

Sie ist ein wirklich toller Hund und genießt jede Minute mit uns. Sie hat in den vergangenen Monaten schon viel gelernt und orientiert sich super an uns und auch an ihrer Spielgefährtin Maja. Die beiden toben viel und schmusen auch manchmal. Am liebsten schmust Twiggy aber mit meiner Schwiegermama, die auch bei uns im Haus wohnt. Und das, obwohl meine Schwiegermama am Anfang noch sehr skeptisch war und Twiggy manchmal nicht ganz verstehen konnte. Jetzt sind die beiden unzertrennlich.

Auch anfangs eher furchteinflößende Dinge, wie zum Beispiel Herrchens Hängematte, sind mittlerweile kein Problem mehr, wie Sie auf dem Foto erkennen können.

Wir sind wirklich glücklich mit der kleinen Maus und wollen auch dem Verein herzlich danken. Wir haben im Mai geheiratet und die Kollekte aus der Kirche zur Hälfte für die Pfotenhilfe ohne Grenzen gesammelt. So ist ein kleiner Betrag zusammen gekommen, den wir an den Verein gespendet haben und mit dem wir danke sagen und ein großes Lob für die unermütliche Hilfe für die Tiere aussprechen möchten.

Viele liebe Grüße            Katrin Kock

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Sinu

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Liebe Petra,

irgendwie kann ich es gar nicht glauben, dass ich im März erst die „Happyend-Geschichte“ über Sando geschrieben habe, nicht ahnend, dass es vier Monate später die eigentliche Happyend-Geschichte geben würde.

Dank Deiner fürsorglichen Nachfragen, wie es uns mit Sando ergehen würde konnte ich mich immer wieder nach dem zurückgelassenen Bruder Sinu erkundigen. Dass dieser keine Familie finden konnte, machte mich richtig traurig. Wie fremd gesteuert habe ich fast täglich die Seite der Pfotenhilfe besucht, bis Du mich auf einen neuen Film mit Sinu in Rumänien hingewiesen hast. Die Möglichkeit, Sinu als Pflegehund nach Deutschland zu holen trieb mich an meine Familie von meinem Vorhaben zu überzeugen.
Die Begeisterung darüber hielt sich natürlich in Grenzen und die Vorbehalte: „Was ist, wenn sich so schnell kein Adoptant findet, etc…..“, wurden von mir wegdiskutiert. Ich war wie getrieben von der Überzeugung, dass Sinu ein genauso toller Hund wie Sando sein müsse und es ganz bestimmt jemanden geben würde der ihn, erst einmal gesehen, adoptieren wollte.
Petra, weißt Du noch, wie ich Dich, als ich Sinu im Mai in Hildesheim in Empfang genommen und in meinem Auto verladen hatte, angerufen habe und vor Lachen kaum sprechen konnte? Ich konnte gar nicht fassen, dass Sinu, im Gegensatz zu seinem eher sehr schlanken, fast dünnen, mit Kurzfell ausgestatteten Bruder, wie ein ein explodierter Kaukasischer Schäferhund aussah, der auf der Fahrt nach Berlin in meinem Rückspiegel die Ausmaße eines ausgewachsenen Grizzlibäres annahm. Ich wusste nicht, wie ich meine Familie auf diesen Hund vorbereiten sollte!
Es hatte etwas sehr anrührendes, als sich die Brüder wieder begegnet sind. Ich weiß nicht, ob es so etwas wie Wiedererkennen unter Hunden gibt, Fakt ist aber, dass beide seit der „Wiedervereinigung“ unzertrennlich sind. Sie liegen beieinander, machen gemeinsam unser Grundstück und unseren Haushalt unsicher und leiden, wenn der eine ohne den anderen mit mir Rad fahren darf. Sinu konnte am Anfang keine langen Strecken laufen, geschweige, dass er überhaupt an der Leine das Grundstück verlassen wollte. Es dauerte bis er ins Haus kam, sicher über verschiedene Bodenbeläge oder Treppen ging, verstand, dass er in Ruhe eine eigene Portion Futter fressen, in einem weichen Korb schlafen und Streicheleinheiten in jeder Minute erwarten konnte!
Sinu erschlankte, verlor kiloweise Fell und ist nach so kurzer Zeit ein völlig durchtrainierter, wunderschöner Hund, der zu meinem persönlichen Bodyguard geworden ist.
Ich liebe meine anderen beiden Hunde sehr, aber Sinu hat in meinem Leben einen völlig unerwarteten Platz eingenommen. Der Gedanke, er müsste insbesondere mich verlassen, machte mir zunehmend Angst und als es dann tatsächlich die ersten Anfragen gab, merkte ich, dass ich mich von Sinu weder trennen konnte, noch wollte. Nie hätte ich es über das Herz gebracht ihn von seinem liebgewonnen Rudel und seinem Bruder zu trennen und somit entschied die Familie gemeinsam, dass Sinu sein zu Hause bei uns haben soll.
Heute bin ich darüber so glücklich, dass ich am Sonntag in der ersten Hundeschulstunde, in der Sinu unfassbar schnell Dinge gelernt hat, vor Rührung weinen musste.
Petra, ich möchte Dir dafür danken, dass Du uns in den letzten Wochen und Monaten so außerordentlich gut betreut hast, dass ich Dich mit so vielen Fragen jeder Zeit behelligen durfte und Du die Wege von Sando und Sinu in unsere Familie so toll begleitet hast.
Ich hoffe, ich werde tatsächlich einmal die Gelegenheit haben, Dir die beiden „Haudegen“ persönlich vorzustellen.
Ganz liebe Grüße aus Berlin und vielen Dank für alles,

Sabine Stütze und Großfamilie!

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Hera, vormals Kirsti

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Liebe Fr. Brückner-Schoeler,

vor einem Jahr haben wir unsere Hera (ehemals Kirstie) aus Bad Bodenteich geholt!

Wir sind toll zusammen gewachsen.......man kann sagen Glück auf beiden Seiten!!! Für mich ist's der dritte Hund, aber das erste Mal ein Hund mit solch trauriger Vergangenheit!

Ich habe es nicht bereut- im Gegenteil!
Ich möchte den Menschen Mut machen, sich für einen Hund aus Ihrem Verein zu entscheiden! Vom ersten Telefongespräch an hatte ich ein gutes Gefühl-jeder war freundlich, nett und ehrlich zu mir. Der gute Kontakt zur Pflegestelle von Hera hat mir sehr geholfen am Anfang, als ich doch manchmal etwas hilflos oder unsicher war!

Ich habe im letzten Jahr vieles über Hunde gelernt......dafür bin ich dankbar! Vertrauen haben Hera und ich zueinander gefunden-das ist wunderbar! Ich schaue immer mal was in Botosani los ist-habe allergrößte Achtung vor den Tierschützern vor Ort und vor dem, was Sie alle von der Pfotenhilfe leisten!

Liebe Grüße aus Friedland Hera & Familie

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Nike

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Liebe Gabi, liebe Petra,

jetzt ist schon ein viertel Jahr vergangen seit wir Nike abgeholt haben.
Sie ist schnell angekommen, bellt wenn es klingelt, freut sich riesig wenn meine Freundin Dunja mit ihren alten Hunden kommt, die leider nicht mit ihr spielen wollen.

Dafür gehen wir jetzt einmal die Woche zu unserem hiesigen Tierschutzverein, der eine große Freilauffläche anbietet auf der die Hunde laufen,toben und spielen können.

Nike spielt mit jedem, hauptsache sie kann laufen und toben, nach über einer Stunde ist sie dann aber auch platt. ( siehe Bilder )

Seit letztem Samstag gehen wir zur Hundeschule, es fehlt noch etwas Feinschliff, macht Spaß und anschließend darf wieder getobt werden.
Der Rückruf klappte von Anfang an super, Sitz,Platz bei Fuß klappt auch super. Allein bleiben kein Problem. Ab und zu ist sie aber auch noch ängstlich bei Fremden die auf uns zukommen und auch bei fremden Hunden unterwegs, komischerweise nicht beim Tierschutzverein und auch nicht in der Hundeschule.
 
Sie ist wirklich entzückend, morgens gibt es um 05.45 immer einen netten Gutenmorgengruß, mit viel kuscheln und schmusen.

Natürlich macht sie auch noch viele Dummheiten, Hackbraten klauen, Schüssel zerdeppert (mit wenig Kartoffelsalat ) Tortellinis vom Herd geholt (Gott sei Dank noch nicht heiß)

Da gabs halt nix für uns zu essen, nur Brot. Aber wir glauben das durch das Geschepper sie nun davon geheilt ist und es gibt ja auch Türen die man schließen kann.

Abends gibt es dann kuscheln auf der Couch und wenn sie dann noch mal draußen war noch einen schicken Kauknochen für die Zahnpflege.
Alles in allem sind wir super glücklich mit ihr und wir hoffen sie auch mit uns.
So das waren ein paar Zeilen an euch, es grüßen euch ganz herzlich

Dieter, Niclas, Oda und Nike aus Hambergen
Grüße auch an Stefan

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Jessy

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Liebes Pfötchenteam,
wir suchten für unsere spanische Hunde Oma Romy einen Hundekumpel.
Durch den damaligen Notfall Cheyene kamen wir auf ihren Verein.
Wir sahen Matz und wie es der Zufall wollte, wurde seine Adoption abgesagt und
nun hatten wir die Möglichkeit, ihm die Chance auf eine Pflegestelle bei uns anzubieten, sodass auch er seine Koffer packen durfte. Nach ca. 2 Wochen gehörten wir zum Kreis der sogenannten Pflegestellenversager und Matz durfte Ende 2014 bei uns bleiben.

Dann kam der Winter und wir wollten wieder helfen, rückten all unsere Betten zusammen und machten erneut Platz für einen Pflegehund.
Es war Jarla, die bei Mrs. Florea, einer Tierschützerin am Rande von Botosani, lebte. Nachdem auch Jarla nach gut 1 Woche unser Herz im Sturm eroberte, entschieden wir uns, auch Sie bei uns zu lassen. Dies war im Februar 2015.

Nachdem sich die Ereignisse im Public Shelter Ende 2015 / Anfang 2016 überschlagen hatten und das Thema Tötung wieder ganz oben auf der Liste stand, konnten wir nicht anders. Es war wieder zusammen rücken angesagt. Wir entschieden uns, Jessy, die wir schon seit längerem auf den Facebook Seiten der Tierschützer beobachtet hatten, die Chance als Pflegehund zu geben.
Laut Beschreibung brachte sie alles mit, um sich in unserem Rudel integrieren zu können. Sie versuchte alles richtig zu machen, wobei sie auch noch Macken hat, an denen wir konsequent arbeiten.
Nichts desto trotz, hat das neue Familienleben mit ihr in den letzen Tagen und Wochen so gut funktioniert, dass wir und unsere Mäuse uns nicht mehr trennen konnten und wollten.
Nun ist unsere Rumänenbande vollzählig und Romy ist BiG Boss.
Durch unsere 3 Rumänen ist Romy noch selbstbewusster geworden und blüht dabei richtig auf. In der Hundeschule, die wir mit Matz, Jarla und Jessy besuchen, machen die 3 eine gute Figur.
Sie müssen zwar noch einiges lernen, aber wer ist schon perfekt ??
Unsere 4 Schätzchen machen uns jeden Tag viel Freude und halten uns auf trapp und wir sind froh darüber, uns für sie entschieden zu haben.

Alles liebe Familie Weiß

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Jacky, vormals Jack

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Liebe Frau Brückner-Schöler,

nun sind zwar erst 10 Wochen vergangen seit wir Jacky bei uns haben, aber er ist schon fester Bestandteil unserer Familie, dass es sich viel länger anfühlt.

Jacky hat sich sehr gut eingelebt. Unser Tierarzt schätzt ihn auf ca. 14 Jahre. Eine alte Trümmerfraktur im Hinterlauf hat ihm Schmerzen bereitet und er wird jetzt mit Erfolg mit Schmerzmitteln behandelt. Er genießt jede Streicheleinheit, da hat er ja sicher auch viel Nachholbedarf. Er war sofort stubenrein und möchte überhaupt alles richtig machen. Er geht sehr gut an der Leine und auch unangeleint bleibt er immer in Kontakt. Seine anfängliche Angst vor Autos, Straßen und Männern sind auch kein Problem mehr im Alltag. Jetzt wünschen wir uns nur noch eine möglichst lange gemeinsame Zeit.

Liebe Grüße aus Bielefeld und weiterhin viel Kraft für Ihre tolle Arbeit
G. Pfab- Völklein

Sando

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Liebe Petra,
heute erst komme ich dazu ein paar Zeilen für den Verein für die Rubrik „Happy End Geschichten“ zu schreiben…

… seit dem 19. Dezember letzten Jahres hat unsere große Familie einen neuen Mitbewohner. Unsere Griechin Lilly sollte nach dem Tod ihres Hundefreundes Oskar nicht alleine bleiben und so fiel unsere Wahl auf Sando aus Rumänien.

Sando war am Anfang wirklich furchtbar scheu und kannte offensichtlich weder Treppen noch warme kuschlige Plätze, die in unserem Haus auf jeder Etage geboten werden. Neben ihm wirkte unsere Lilly auf einmal wie eine Designer Wohlstandshündin, gut genährt, glänzendes Fell und wohl wissend, wann und wo es neben den üblichen Mahlzeiten evtl. noch etwas zu ergattern gibt ( Mittagessen der Kinder, beharrliches Sitzen am Zaun, wenn die Nachbarn in Sichtweite sind, Auftauchen von Müllmännern und Postboten mit diversen Leckereien etc.).

Die anfängliche Scheu ließ unglaublich schnell nach und an der Seite von Lilly, die im übrigen bis heute noch nicht verstanden hat, dass Sando ihr Pflegesohn sein soll (er ist eben auch viel größer und ungestümer) fasste Sando schnell Vertrauen und verstand in kürzester Zeit all die Abläufe unserer Familie. Strategisch günstig liegt er nun am Morgen im Flur zwischen Treppe und Küche, da alle Personen, die morgens das Haus verlassen, quasi über ihn herüber steigen müssen und  jeder ihm dabei über den Bauch krault! Dasselbe Schauspiel erlebt man zur Mittagszeit, wenn die Kinder aus der Schule kommen und am Abend zur Brotzeit.

Dazwischen wird auf den morgendlichen Spaziergängen über die vor unserer Tür liegenden Felder getobt (gerne mit anderen Hunden, deren Besitzer aus der Ferne stets vermuten, wir hätten uns ein Reh zugelegt, so freudig und hoch springt er bei der Begrüßung anderer Hunde), im Garten mit Lilly gespielt und gerannt und dabei rund ums Haus eine breite Schneise freigelegt.

Und nebenher wird aufgepasst! Da kann es schon mal vorkommen, dass Sando Nachts Geräusche auf dem Grundstück hört, die ihn veranlassen aus dem Korb heraus, neben meinem Bett anzuschlagen! Nie zuvor haben wir uns so sicher in unserem Haus gefühlt.  Sando geht es gut, obwohl er zunehmend stark hustete und nach intensiver Arztbetreuung und umfangreicher Parasitenbehandlung erst genesen musste und nun topfit ist.

Er ist ein wirklich absolut liebenswerter, gehorsamer und ausgesprochen hübscher Kerl, der ein ganz zauberhaftes Wesen hat und wir alle schwer in ihn verliebt sind!

Liebe Petra, ich hoffe, wir begegnen uns einmal persönlich. Vielleicht schaffen wir es im Sommer, wenn wir mit der Familie und den Hunden zusammen für zwei Wochen nach Italien fahren, einen Schlenker bei Dir vorbei zu fahren. Wir melden uns natürlich vorher an!

Ganz liebe herzliche Grüße aus Berlin von uns allen und bis bald mal wieder per Telefon.
Herzliche Grüße von Sabine Stütze und Sando!

16.März 2016, Berlin

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Barny

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Liebe Frau Brückner Schoeler,

vor fast einem Jahr, am 23. März, habe ich Sie zum ersten Mal per Email kontaktiert. Ich hatte ein Video von einem Hund namens Barny auf der Internetseite "von Pfotenhilfe ohne Grenzen" gesehen und es hatte mir schier das Herz zerrissen, wie verzweifelt er am Käfig hochkletterte und versuchte, vom Besucher außerhalb ein paar Streicheleinheiten zu ergattern.

Damals habe ich dem unbekannten Hund auf dem Video versprochen: "Ich versuch´s. Ich hole Dich da raus" Es folgten Telefonate mit Ihnen (herzlichen Dank dafür, Sie haben sich immer Zeit für mich genommen), und nach einer sehr netten Vorkontrolle kam der erlösende Anruf, dass Barny sein Köfferchen packen darf...

Überglücklich bin ich dann am 25. April nach Nürnberg gefahren, um ihn endlich in die Arme zu schließen. Und jetzt ist es schon bald wieder ein Jahr her, kaum zu fassen wie die Zeit verfliegt. Ich liebe meinen Schatz sehr und auch meine Familie kann ihn sich gar nicht mehr wegdenken. Er hat unser Leben unglaublich bereichert. Er ist unsere Schmusebacke, unser kleiner Gauner, unser Filou, unser wilder Watz, unser Engelchen. Er ist genau richtig, so wie er ist.

Letzte Woche haben wir über den BHV unsere Hundeführerscheinprüfung in Stufe 1 erfolgreich abgelegt und wollten dies zum Anlass nehmen, Ihnen "unsere Happy End Geschichte" zu schreiben und uns noch einmal bei Ihnen und allen anderen, die uns zusammengeführt haben, von ganzem Herzen zu bedanken.

Alles Liebe
Andrea & Barny

Toni vormals Tintin

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Liebe Frau Brückner-Schoeler!

Hier meldet sich der Toni Brunk aus Mühlberg/Elbe!
Ich feiere heute meinen ersten Jahrestag im neuen Zuhause und möchte all denen danken, die mich gerettet haben!

Den unermüdlichen Frauen von der Pfotenhilfe, den mutigen Tierschützern vor Ort in Rumänien, den Fahrern von Transcanis, den vielen Helfern im Hintergrund!

Mein Frauchen kann sich ganz genau an den Tag erinnern, wo sie mich auf der Internetseite von Tasso/ Shelta fand. Dort eine Wahl treffen zu müssen, kann einem Menschenherzen sehr, sehr weh tun. Auf Seite 20 oder 30 sah sie mich.

Am 28.2.2015 früh gegen 8 Uhr auf einem Rastplatz bei Nürnberg war es dann endlich soweit, ich kam nach langer, langer Fahrt mit dem Transport aus Botosani in Rumänien. Aus einem Hund dünn wie eine Makaroni, mit Angst vor Männern und so vielen anderen Dingen ist nun ein selbstbewusteres, fröhliches Kerlchen geworden - nämlich ich.

Eigentlich find ich jetzt jeden Tag schön, besonders mittwochs wenn ich auf dem Wochenmarkt ein Würstchen bekomme oder Sonnabend wenn wir zum Hundesport fahren. Oder beim Radfahren, am Schloßteich oder wenn ich im Auto fast überall mit hinfahren darf.

Ich bin angekommen - in einer anderen, besseren Hundewelt, bei meinem Frauchen und Freunden, egal wieviel Pfoten sie haben....
Und deshalb werden wir versuchen meinen Kumpels, die noch dort in Rumänien ausharren müssen, so gut wir können über Ihren Verein zu helfen.

Heute haben wir ein Licht für Euch alle angezündet, jeder Funke bedeutet Hoffnung!

Seid alle lieb gegrüßt von Toni und Frauchen Katrin Brunk aus dem Süden des Landes Brandenburg!

28. Februar 2016

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Toni und Frau Brunk haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen,
um den Fellnasen zu helfen. Dazu lesen Sie bitte weiter bei Aktuelles.

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Sunny

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Anlässlich ihrer Reise nach Deutschland vor einem Jahr sendet Sunny viele Grüße!

Für Sunny hat im Februar 2015 ein neues Leben begonnen, das sie und ihr Frauchen nicht mehr missen möchten.

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Sito

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Hallo,
nun wird es Zeit, mal einen Bericht abzugeben.

Eigentlich könnte man über den kleinen, wunderschönen Hundemann kurz und bündig sagen: Sito ist kompatibel mit allem und jeden, hat vor nicht`s Angst. Punkt. (ohne Größenwahnsinn, er weiß mit Zurückhaltung ist`s leichter mit jedem klar zu kommen) - Ende.

Aber ich möchte doch mehr berichten, weil es mich so sehr berührt.
Sito war von der 1. Min. an  "zu Hause" u. zeigte mir mit allem was ihm zur Verfügung stand.... danke danke ich bin glücklich.
Gleich nach der Ankunft zu Hause und einem ausgiebigen Schaumbad mit Wellnessprogramm, absolut ohne Stress!!! hat er sich an mich gekuschelt...immer wieder, in allen Variationen u. das Vertrauensvollste  -  ganz auf Frauchens Schoß krabbeln, zum Ganzkörperschmusen, - herrlich!

Ab dem 3. Tag hatte er zuverlässig begriffen, draußen wird alles erledigt, was nicht ins Haus gehört.
Das ein Mensch kommt u. geht ...war sein Alltag, das kennt er ... ich habe absolut kein Problem mit ihm, wenn er mal alleine bleiben muß, kein Jaulen, nichts wird kaputt gemacht.

Sito hat von Anfang an 2 Verehrerinnen, Noraa ein italienisches Windspiel, u. Suli eine Whippethündin. Ein lustiges Dreierpack mit 2ebensolchen Dosenöffnern.
Die (wir) Weiber zeigen ihm die Welt und es gibt schon Spielansätze!
Sito geht wunderbar brav an der Leine, schaut sich immer um ob ich auch da bin, will alles richtig machen. Er ist vollkommen ruhig in der Begegnung mit anderen Hunden, bei großen Artgenossen zieht er sich zurück, geht möglichst vorbei als wären sie Luft. Im gr. eingezäunten Garten  kommt er sofort auf Zuruf (mit Handbewegung....er lernt ja noch deutsch) ! Wir üben !

Sito coolman hat längst das Vertrauen, mit mir (zärtliche) Handkämpfchen in Rückenlage zu spielen. Freudenhüpfer wie eine Ziege gibt es und ein rührendes "Danke-Ritual" für`s leckere Futter.

Jetzt kommt ganz zeitnah eine Zahnsanierung ,denn er hat wirklich Zahnschmerzen. Bei dieser Aktion werden wir uns von einigen Beißerchen zugunsten Sito`s Gesundheit  verabschieden müssen, aber dann steht nichts "Aufregendes " mehr im Raum.

Ich möchte ihnen auch noch mal für ihre Arbeit, die sie alle leisten, meine Hochachtung aussprechen.
 
Für die jenigen die vielleicht noch zögern einem Hund eine Zukunft in Geborgenheit zu bieten, sei gesagt;
Alles, wirklich Alles ist nicht nur hervorragend organisiert,
sondern es wird  auch von A - Z mit Herzblut für diese armen Geschöpfe alles Mögliche getan. Das Transport-Mobil samt Betreuer u. Fahrer...einfach spitze, so was habe ich noch nie vorher gesehen...ich hatte einen heruntergekommenen Laster mit Plastikboxen erwartet, - einfach nur wow.
Ich fände es toll, wenn es für die Übergabe hier in Deutschland ein kleines Filmchen, oder eine Bilderserie gäbe, denn man macht sich Gedanken darüber , wie diese Transporte stattfinden.

Ich verabschiede mich für`s erste und wünsche nachträglich der gesamten Organisation, aber insbesondere ihnen am Telefon mit endloser, liebevoller Geduld wirkenden Gesprächspartner ein erfolgreiches 2016.

Ihre Gabi Wagner, Leverkusen
mit dem Hans im Glück Namens "Sito"

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Emma und Maja ...

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

... wünschen ein schönes neues Jahr 2016

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Gabriella, jetzt Ella

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Frohes neues Jahr wünscht Euch Gabriella, genannt Ella aus meinem neuen Zuhause.

Ich hab' mein Köfferchen ausgepackt! Die ersten beiden Tage waren kein Zuckerschlecken, Lupo, mein neuer Hundekumpel, hat mich nur angeknurrt, ich wusste schon gar nicht mehr, wo ich hin sollte. Draussen war alles o.k. aber in der Wohnung… Am 3. Tag hat Frauchen im Garten gearbeitet. Wir beide haben ihr geholfen: Löcher buddeln und Stöckchen rumtragen. Plötzlich hat mich Lupo zum Spielen aufgefordert, wir haben uns gegenseitig gejagt und sind durch den Garten getobt und seitdem findet er mich gar nicht mehr so doof, im Gegenteil, wenn wir nach einem Regenspaziergang nach Hause kommen, leckt er mich trocken. Morgens wenn Frauchen zur Arbeit geht, passen wir zusammen auf „Oma“ auf, erst frühstücken wir mit ihr zusammen, dann gehen Lupo und ich auf die Couch chillen.

Nachmittags fahren wir in den „Hundepark“, da dürfen alle Hunde frei laufen. Am Anfang war ich noch sehr unsicher, jeder wollte mich, die „Neue“ kennenlernen, aber Lupo war immer an meiner Seite. Inzwischen bin ich sehr selbstsicher geworden und zeig' auch mal die Zähne wenn mich einer zu sehr bedrängt, bereits nach 6 Wochen durfte ich frei laufen, ich komme auch sofort zurück, wenn ich gerufen werde.

Am liebsten bin ich in der Gruppe unterwegs, da sind wir schon mal 10 – 15 Hunde und es ist immer was los. Abends kuschel ich am liebsten auf der Couch. Und was noch ganz toll ist: gebürstet werden, ich kann davon gar nicht genug kriegen, hatte ich am Anfang auch Angst, kann ich heute gar nicht mehr verstehen. Fremden Menschen gehe ich noch mit Vorsicht entgegen, merke aber schnell, wer es gut mit mir meint. Frauchen sagt, ich bin sehr intelligent und lerne schnell, macht auch richtig Spaß und ich freue mich, wenn etwas klappt. Weihnachten war toll, da hab' ich den Rest der Familie kennengelernt und jeder mag mich. Abends sind wir in die Waldkapelle gelaufen, da waren brennende Baumstämme am Wegrand, ich hatte Angst und wollte nicht weiterlaufen. Herrchen und Frauchen haben mich dann in die Mitte genommen und mit Lupo war es dann kein Problem mehr. Auch vor den vielen Menschen hatte ich keine so große Angst und hab' mich von einigen sogar streicheln lassen.

Jeder sagt, dass Lupo und ich ein tolles Pärchen sind, find' ich auch. Silvester fand ich nicht so toll, das Geballere hat mir richtig Angst gemacht. Ich hab' mich dann ins Schlafzimmer in mein Bettchen zurückgezogen, da ging es dann einigermaßen. Es ist so schön, ein warmes Plätzchen und einen gefüllten Napf zu haben.

Aber seht euch die Bilder an und Frauchen möchte auch noch etwas sagen:
Nachdem wir uns von unserem Ersthund verabschieden mussten, hat Ella wieder Freude in unser Leben gebracht. Sie hat sich großartig entwickelt, es ist so schön zu sehen, welche Fortschritte sie täglich macht. Sie war von Anfang an leinenführig und stubenrein, Lernen macht ihr richtig Spaß, mittlerweile holt sie sich ihre Streichel- und Kuscheleinheiten ab. Manchmal ist sie ein richtiger Kobold und Lupo und Ella ist ein tolles Team geworden.

Wir sind glücklich, dass sie bei uns ist.

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Suzi

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Suzi aus Heroldsbach sendet liebe Grüße

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Inigo, vormals Constructor

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Liebe Frau Gebauer,

Endlich komme ich dazu Ihnen eine kleine Rückmeldung zu geben und ein paar Bilder für die Homepage zu schicken! Zunächst einmal haben wir uns doch für eine Namensänderung entschieden:) Er heißt jetzt Inigo - kurz Ini.

Die letzten 3 Wochen waren aufregend und wunderbar. Wir haben viele schwierige Situationen zusammen gemeistert, waren im Restaurant, bei Besuchen, bei anderen Hunden und jeden Tag zusammen in der Schule. Auch ein Bad in der frisch geodelten Wiese haben wir schon hinter uns Für mich ist es unvorstellbar dass er erst so kurz hier ist... Wegzudenken ist er jedenfalls nicht mehr! Auch die Katzen nähern sich immer mehr...

In jeder Hinsicht ist Ini ein wunderbarer Charakter, ein Herzenshund eben.

Vielen vielen Dank nochmals an Sie und Ihr ganzes Team und viele Grüße aus dem Herbstlichen Maisach nach Rumänien...

Anbei ein paar Impressionen aus dem neuen Leben!

Viele Grüße Hanna Kutschke

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Nika, vormals Anabelle

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Liebe Frau Brückner-Schoeler,
hier kommt ein kleiner Bericht von Anabelle, jetzt Nika.
Die Bilder schicke ich Ihnen gleich hinterher.

Am 28.02.15 durften wir Anabelle, jetzt Nika, abholen.
Da der Transporter einen Stop in Hamburg gemacht hat, mussten wir zum Glück nur eine halbe Stunde nach Hause fahren. Während der Fahrt war sie schon sehr neugierig und hat zwischendurch immer mal wieder aus dem Fenster geschaut.
Zuhause angekommen, hat sie kaum die Wohnung erkundet, sondern direkt ihr Körbchen gefunden und sich dort hinein gelegt. Dort war sie die nächsten beiden Tage auch kaum heraus zu bekommen, sie freute sich jedoch immer, wenn man den Raum betrat. Sie ist seit dem ersten Tag zu 100% stubenrein, außerdem konnten wir sie von Anfang an allein lassen, sie bellt nicht und macht auch nichts kaputt.

Bei unseren ersten "Spaziergängen" im Garten hat man deutlich gemerkt, dass sie noch nie an der Leine gelaufen ist, sie wusste einfach nicht, was wir von ihr wollten. Aber auch das hat sie noch in der ersten Woche so gut gelernt, dass wir schon draußen längere Spaziergänge unternehmen konnten.
Auch die Treppe mussten wir sie die ersten Tage hochtragen, davon hatte sie aber auf einmal genug und ist dann doch schnell selbst hoch gelaufen.

Von Anfang an hat sie sich sehr gut mit den Hunden und Katzen meiner Mutter verstanden. Bei Spaziergängen müssen wir uns nie Sorgen wegen der anderen Hunde machen, sie verträgt sich mit wirklich jedem. Einige fordert sie sogar zum spielen auf. Gewaltmärsche muss sie aber nicht absolvieren, dafür ist sie zu gemütlich. Wir konnten Nika bereits nach ca.3 Monaten auf übersichtlichem Gebiet ohne Leine laufen lassen, mittlerweile können wir sie auf allen Feldwegen, im Wald usw. laufen lassen. Sie bleibt immer bei uns oder lässt sich zu 99% abrufen, wenn doch mal ein Hase ihren Weg streift.

Begeistert sind wir auch davon, wie angenehm es ist, sie um sich zu haben,man kann sie überall mit hin nehmen. Ob zum Frühstück beim Bäcker oder zum DVD-Abend bei Freunden, sie benimmt sich immer vorbildlich, ohne dass wir ihr es beibringen mussten. Sie ist einfach so toll. Sie mag alle Menschen und lässt sich von jedem gern streicheln, viele sind begeistert davon, wie vorsichtig und trotzdem verschmust sie ist.

Nika begleitet mich den ganzen Tag. Nach unserem Spaziergang am morgen fahren wir zusammen zur Arbeit. Dort verschläft sie den ganzen Vormittag in ihrer Kuschelecke bis zur Mittagspause. In der Mittagspause drehen wir eine Stunde lang unsere Runde und kommen dabei auch an einem Bach vorbei, in den sie mit Vergnügen hineinspringt. Nach der Arbeit begleitet sie mich zu meinem Pferd. Dort läuft sie die ganze Zeit ohne Leine und erkundet dieWiesen.

Nika ist wirklich ein ganz, ganz toller Hund und wir sind sehr froh, sie zu haben.
Vielen Dank für die tolle, gut organisierte Vermittlung!

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Maila

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Hallo Frau Brückner-Schoeler, Hallo Frau Hertkorn,
vor 4 Wochen kam Maila zu uns und wir wollen Ihnen gerne berichten, wie es ihr geht:
Als wir Maila das erste Mal auf der Pflegestelle bei Frau Hertkorn besuchten, kam sie ganz vorsichtig und zaghaft zu uns. Sie wirkte noch scheu und skeptisch und nach einem weiteren Besuch und einer Gassi-Runde war es um uns geschehen – wir hatten uns in Maila verliebt.

Frau Hertkorn, die damals schon sagte, dass wir perfekt zu Maila passen würden, sollte Recht behalten. Für nichts in der Welt würden wir diesen tollen Hund mehr eintauschen wollen. Es ist so ein schönes Gefühl zu beobachten, wie Maila uns immer mehr vertraut. Streicheleinheiten gehen über Alles, manchmal lässt sie dafür sogar das Fressen (kurz) stehen. Dass sie noch kein Loch im Fell hat vom vielen Streicheln, wundert uns selbst ein
bisschen ;-) . Sie ist so dankbar für Alles- für Streicheleinheiten, Fressen, Spaziergänge, ihr Bett…. , sie schaut dann mit großer braunen Augen als wollte sie sage „ Meint ihr wirklich mich?“.

Man merkt ihr an, dass sie schon weniger schöne Zeiten erlebt haben muss. Nicht nur die Narben im Gesicht zeigen das, auch dass sie noch immer bei bestimmten Geräuschen erschreckt und ängstlich Schutz bei uns sucht. Bei Spaziergängen erschreckt sie vor allem vor Lieferwagen, Motorrädern und lauten Menschen. Und sie hasst Fliegen !!!! Sie reagiert manchmal richtig panisch, wenn eine Fliege in ihre Nähe kommt. Vielleicht ist das noch eine Folge aus dem „Tierheim“ in Rumänien.

Maila sucht sich ihr Fressen sehr genau aus. Wenn es etwas gibt, was ihr nicht zusagt, wartet sie, ob nicht noch etwas Besseres kommt. Aber wir arbeiten daran ;-) . Maila ist ein Traum- Hund, sie begleitet uns zur Arbeit und bei Ausflügen und sie verhält sich wunderbar ruhig und gelassen in Restaurants und Biergärten. So können wir sie problemlos überall mit hinnehmen und sie kann bei ihren Menschen sein.

Wir sind so froh und glücklich über unser neues Familienmitglied und hoffen, dass noch ganz viele andere Menschen über Ihre Organisation einen tollen Gefährten finden, der so vor dem sicheren Tod in Rumänien gerettet werden kann.

Viele Grüße
Tanja, Heike und Maila

Emil

Lang ist es her, dass ich mein grösstes Glück, dank Euch am Flughafen Köln/Bonn in die Arme nehmen konnte!

Wir wollten einfach so nochmal ein dickes Danke hinterlassen und Bescheid geben, dass es uns nach 3 1/2 Jahren immer noch gut geht!

Vielen lieben Dank wünschen
Sonja Less und mein Emilchen

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Tami

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Liebe Frau Frie,
wir haben jetzt schon lange nichts mehr von einander gehört!

Tami hat sich toll entwickelt! Sie spielt mit allen Hunden und wird auch von den Tierheim Hunden, die wir ab und zu beim Spaziergang treffen gut akzeptiert!

Da zwei von meinen Freundinnen auch Hunde haben hat sie meistens 2x pro Woche Hundefreunde zum Spielen! Manchmal denke ich auch dass sie gerne einen Zweithund an ihrer Seite hätte aber ich konnte meine Familie bisher nicht überzeugen einmal hat sie sich beim Spielen ohne Leine sehr erschrocken und war für eine Stunde verschwunden! Ich habe Todesängste ausgestanden aber meine schlaue Tami ist nachhause gelaufen und hat sich bis zu meinem Eintreffen unter einem Busch versteckt! Abends hat sie oft große Angst vor Autoscheinwerfer aber ich denke das sind noch die Reste von"Botosani "!

Witzigerweise will sie jetzt ihr gutes Trockenfutter nicht mehr fressen und so habe ich ihr eine spezielle Hundewurst vom Metzger geholt! Die liebt sie sehr! Haben Sie einen Tipp für mich wie ich mit füttern weitermachen könnte? Sie bekam bisher 3x und vielleicht ist sie jetzt mal richtig satt. Anbei ein paar Bilder von Tami!

Liebe Grüße und schönes Wochenende
Heidi Neubauer

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Caspar, vormals Caspian

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Hallo liebe Frau Brückner-Schoeler,

ich möchte mich heute mal melden um zu sagen, wie schön ein Hundeleben sein kann und wie gut es mir geht!Als ich vor fast 6 Monaten in Bochum aus dem Auto stieg hatte ich soviel Angst, dass ich mich minutenlang gar nicht bewegen konnte. Mein neues Frauchen hatte schon Angst, dass ich gelähmt bin... Aber kurze Zeit später habe ich mich doch getraut

und bin mit ihr an der Leine schon losgelaufen um die Umgebung zu erkunden. Sie hatte Mühe hinterherzukommen, aber sie hat mich gelassen und das war toll. Heute ist das Laufen mit ihr und meinem Hundekumpel Lenny das Schönste für mich, wir erkunden zusammen immer wieder neue Felder und Wege auf denen es immer so interessant riecht. Besonders gut duften immer diese Mause- und Feldhamster-Löcher, da kann ich einfach nicht

dran vorbei und muss erstmal graben. Vielleicht erwisch ich ja mal eine kleine Maus... Also wenn Ihr mich mal nicht sehen könnt, hab ich meine Nase sicher wieder mal in einem Mauseloch. Mein Frauchen nennt mich schon den "Buddelkönig" weil ich auch zuhause im Garten hier und da schon ein Loch gebuddelt habe, was ich zwar nicht darf, aber wenn Frauchen grad mal nicht schaut...;-)

Was ich noch gerne mache ist Tauben aus dem Garten verjagen, das hab ich von meinem Kumpel Lenny gelernt. Der mag es nämlich gar nicht, wenn sie über unseren Köpfen in den Bäumen sitzen und so laut mit den Flügeln schlagen. Wir bellen dann so lange, bis sie endlich wegfliegen, das dauert manchmal ganz schön lange... 

So, ich glaube, ich muss jetzt mal Schluss machen, mein Frauchen möchte auch noch was schreiben. Tschüss, bis bald, ich leg mich noch ein bisschen in mein schönes Hundebett und mach noch ein Nickerchen und bestimmt krieg ich dann auch noch ein paar Streicheleinheiten, davon kann ich nämlich nie genug bekommen....

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Ja, liebe Frau Brückner-Schoeler, mit Caspian haben wir eine richtige Schmusebacke bekommen. Von Anfang an hat er die Streicheleinheiten

dankbar angenommen. Anfangs noch ängstlich, wenn man ihn z.B. am Rücken berührte, wir vermuten, er wurde geschlagen,  geniesst er es heute besonders. Indem wir ihn für sein Kommen auf Zuruf mit Rücken-Streicheln belohnt haben, haben wir die bösen Erinnerungen in etwas für ihn Schönes verwandelt.

Mittlerweile bietet er seinen Rücken regelrecht an und das ist sehr schön für uns zu sehen, wie er seine Ängste immer mehr verliert. Es wird noch ein Weilchen dauern bis er vollstes Vertrauen hat, aber wir geben ihm alle Zeit der Welt und jeder kleine Fortschritt macht uns glücklich. Auf der anderen Seite haben wir mit ihm aber auch einen tollen Wachhund bekommen, jeder Unbekannte, der hinter unserer Hecke vorbei geht wird gemeldet, sodass bei uns niemand mehr Angst vor Einbrechern hat ;-) Im Haus dagegen liegt er am liebsten in seinem Bettchen und lässt sich auch von Besuchern gerne streicheln. Es ist auch wunderbar zu sehen, wie Caspar unseren Ersthund Lenny geknackt hat. Der, echter Hütehund eben, hatte bis dahin mit anderen Hunden nicht viel im Sinn. Beim Spazierengehen wurde sich nur kurz begrüsst, beschnüffelt und dann hat er sich wieder auf uns, sein Rudel konzentriert.

Jetzt ist es toll zu sehen, wie die beiden im Garten zusammen spielen und hintereinander her jagen. Die beiden passen wirklich gut zusammen und wir haben den Schritt zur Adoption von Caspar noch keinen Moment bereut. Wir hoffen, dass sich noch viele liebe Menschen finden, die ebenfalls einen dieser armen rumänischen Strassenhunde bei sich aufnehmen um mit ihnen glücklich zu werden. Wir jedenfalls sind es und wir wünschen Ihnen und Ihrem tollen Verein weiterhin viel Glück und Erfolg mit Ihrer wunderbaren Arbeit!

Herzliche Grüsse
Susanne schulz

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Lina

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Liebe Frau Brueckner-Schöler,

jetzt kommen schon die ersten Bilder von unserer Lina. Sie ist wirklich ein Schatz.

Sie lernt unglaublich schnell, was sie in dieser kurzen Zeit schon alles begriffen hat, was sie darf und nicht darf, ist unglaublich. Schon am Samstag gab sie sich so, als wäre sie hier schon ein paar Jahre zu Hause.

Gemeinsam werden Mauselöcher untersucht und seit Jahren gibt es bei unserem Nachbarn eine "Snack-Bar" nur für unsere Hunde und die gefällt Lina auch ganz besonders.

Wir sind so froh, dass wir sie haben und sagen allen ein dickes Dankeschön, die Lina und noch so viel anderen Hunden das ermöglichen, auch hier in Deutschland ein neues Zuhause zu finden.

Liebe Grüße
C. Powilleit

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Amba, vormals Ambra-Lia

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Moin moin Frau Frie,

von der schönen Insel Langeoog.Amba ist nun fast schon zwei Jahre bei mir und der beste Hund der Welt für mich. :-D

Sie hat sich wundervoll entwickelt. Anbei schicke ich Ihnen ein paar Fotos von Amba,mit Ihren Freunden mit denen wir jeden Morgen von sechs bis acht am Strand lang wandern,von Amba und mir und von Ihr alleine,damit Sie sich ein Bild machen können wie Sie heute ist und und sich entwickelt hat.

Mit freundlichen Grüßen von Langeoog

Kirstin Schmidt und Amba

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Lia, früher Ofelia

in Rumänien
in ihrem neuen Leben
in Deutschland

  
Liebe Frau Brückner-Schoeler,

mit Lia geht es uns sehr gut! Sie ist eine ganz liebe und schlaue Hündin!

Wir gehen 3x am Tag lange spazieren mit ihr. Über die Brücken geht sie auch schon ohne Angst jetzt. Noch vor einigen Tagen wollte sie nicht aus ihrem Körbchen raus, jetzt begrüsst sie mich in der Früh an meinem Bett schwanzwedelnd. Und kommt so auch immer öfters aus dem Körbchen. Sie schnubbert für ihr Leben gerne an den vielen Kräutern hier.....und zur Abkühlung geht an den Fluss, bzw. Bach im Wald.

Sie ist sehr anhänglich und folgt auch schon, wenn ich ihren Namen rufe. Also alles bestens! Dass sie nach wie vor etwas scheu fremden Menschen gegenüber ist, wird sie sicher irgendwann ablegen. Meine Freunde und weitere Familie haben da Verständnis und besuchen uns erst im Herbst irgendwann.

WIr sind sehr froh, dass wir sie haben!

Ihnen einen schönen Tag und bis bald mal wieder!
Liebe Grüsse von Giorgia Vitolini

Ava, vormals Blacky

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Liebe Tierschützer von Pfotenhilfe ohne Grenzen,

ich hieß vorher „Blacky“ und habe jetzt den schönen Namen „Ava“, auf den ich schon sehr gut höre. Heute ist der 22. April und ich liege im Garten im Schatten und knabbere was ziemlich Leckeres.

Ich hatte furchtbare Angst, als die lieben Tierschützer mich aus dem Transporter geholt haben. Aber ich wurde von einer warmen und ruhigen Hand beruhigt. Meine kuschelige Fahrt ging in den hohen Norden Schleswig-Holsteins, nach Tarp. Aber, im neuen Zuhause angekommen, wollte ich nach einer langen und interessanten Autofahrt trotzdem nicht aussteigen. Was sollte da nur auf mich zukommen....

Nach einiger Zeit vertraute ich aber doch der lieben, ruhigen und sanften Stimme und ließ mich in mein neues zu Hause tragen. All die fremden Gerüche haben mich sehr verwirrt und ich hatte Angst. Aber ich habe gleich mein kuscheliges Plätzchen gefunden, von dem ich mich auch so schnell nicht wieder runter traute.

Später habe ich hier sogar drei kleine Kumpel (dachte ich zuerst) entdeckt. Am Anfang traute ich mich nicht nach draußen. Es war so windig und die Leine mochte ich auch nicht. Aber wenn ich dann erst mal draußen war, habe ich die frische Luft auch genossen. Den zwei vierbeinigen Mitbewohnerinnen gehe ich mal aus dem Weg und mal bin ich auch neugierig und möchte mit ihnen spielen. Aber leider möchten sie das nicht. Wenn ich zu aufdringlich bin, werden sie zickig.

Nur mein zweibeiniger Mitbewohner ist mein Kumpel geworden und mag mich. Ich möchte ihn immer beschützen und putzen, aber das lässt er nicht immer zu. Aber er kommt oft mit mir und meiner Familie spazieren. Das finde ich toll.

Auf den Spaziergängen habe ich immer weniger Angst und finde es klasse, über die Wiese zu laufen und mit meinem Ball zu spielen. Am Liebsten mag ich es, wenn meine Familie mich streichelt. So langsam schmeckt mir auch mein Fressen und wenn ich trainiere und brav bin bekomme ich was Besonderes zu naschen.

Ich bringe meinen Teddy, mein Hasi und mein Schnuffeltuch immer fleißig auf meinen Platz. Ich würde nachts am Liebsten mit meiner großen Lieblingsbewohnerin Kimi auf dem großen, kuscheligen Platz (Sofa) schmusen, aber da darf ich leider nicht hoch.

Ich lerne auch gerade, meine Angst vor großen Viebeinern meiner Art zu überwinden, aber das gelingt mir noch nicht so gut. Und in das Auto mag ich auch nicht. Ich habe Angst, dass mich meine neue Familie wegbringt. Aber sie üben mit mir, meine Angst vor dem Auto zu verlieren.

Bitte helft meinen ganzen Hundefreunden aus meiner Heimat.
Einige von ihnen vermisse ich schon ziemlich.
Aber mein neues Rudel ist sehr, sehr lieb und gut zu mir.
Ich lasse mal wieder von mir hören.

Eure Ava

                                     ------------------------------------------------------------------------

Wir sind sehr glücklich über unsere Schönheit Ava und besonders stolz auf sie. Sie hört schon sehr gut auf uns lernt schnell. Vieles macht sie auch von ganz alleine, ohne Aufforderung. Auch auf ihren Namen hört sie extrem gut. Sie war schon nach bereits 4 Tagen stubenrein, was uns sehr gefreut hat.

Mittlerweile beherrscht sie schon „Sitz“ und „Platz“ und „Bleib“ und bei Fuß laufen lernt sie gerade. Das bekommt sie schon ziemlich gut hin.

Wir arbeiten viel mit ihr und versuchen, ihr langsam ihre Angst zu nehmen. Wir gewöhnen sie langsam ans Autofahren und hoffen, dass sie es in den nächsten Wochen gar nicht mehr so schlimm findet. Wenn wir mit ihr spielen und ihr Spielzeug werfen, bringt sie es oft ganz schnell in ihren Korb und guckt uns ganz erwartungsvoll an. Wenn wir „bring“ sagen, bringt sie ihr Spielzeug aber schon ganz oft zu uns. Aus ihrem Spielekorb holt sie sich auch ihr Schnuffeltuch und nuckelt daran, bevor sie einschläft. Das an der Leine laufen klappt schon sehr gut. Sie gerät nur noch in Panik, wenn große Hunde auf sie zukommen. Mit kleinen Hunden möchte sie schon spielen. Aber auch daran arbeiten wir.

Sie genießt ihre Spaziergänge und die frische Luft und tollt ganz vergnügt neben uns her. Holen wir ihren Spielball aus der Tasche, werden ihre Augen ganz groß und sie freut sich auf das gemeinsame Spielen. Ihren Ball trägt sie auch ganz fleißig und stolz über die Wiese.

Wenn ihr kleiner Kumpel und Begleiter (unser Kater Cody) mit uns spazieren geht, ist sie sehr lieb und läuft er zu langsam oder bleibt stehen, wartet sie geduldig auf ihn. Wir sind schon bekannt für unsere Spaziergänge mit Ava und Cody.

Ava ist sehr dankbar für ihr neues Zuhause, was sie uns immer wieder spüren lässt. Wir sind glücklich mit ihr und haben sie sehr in unser Herz geschlossen.

                                                              ----------------------------

Manchmal sitzt er zu Füßen und schaut Dich an,
mit einem Blick,
so schmeichelnd und zart,
dass man überrascht ist, über die Tiefe seines Ausdrucks.
Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strahlenden Augen keine Seele wohnt.

Alles Liebe,
Familie Petersen

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Lia, vormals Joy

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Liebe Frau Frie, liebe Frau Gebauer,

ich dachte, es wäre nun an der Zeit, nach über einem Jahr einen kleinen Bericht abzugeben, wie unsere kleine Rumänin sich eingelebt hat.

Lia ist eine wundervolle kleine Hündin, die großartig in unser Leben passt. Sie hat die ganze Familie und ihre Hundefreundin Lexa, die vor drei Jahren aus Griechenland zu uns kam, sofort ins Herz geschlossen. Umgekehrt hat sie uns alle sofort um ihre kleine Pfote gewickelt.

Lia und Lexa sind ein Herz und eine Seele und obwohl Lia anderen Hunden gegenüber offen ist (sie meidet große Hunde), ist doch Lexa die einzige, für die sich wirklich interessiert und mit der sie immerzu spielen und toben möchte. Sie ist fremden Menschen auf der Straße gegenüber eher zurückhaltend, wenn aber Besuch kommt, ist sie sehr aufgeschlossen und nimmt jede Streicheleinheit dankbar an.

Für uns ist sie eine große Schmusekatze, die den ganzen Tag am liebsten nichts anderes täte als zu kuscheln. Sie tobt draußen sehr gerne herum und flitzt wie ein Wirbelwind durch die Gegend. Da sie allerdings einen ausgeprägten Jagdinstinkt zu haben scheint, ist sie während der Spaziergänge fast ausschließlich an der Flexileine unterwegs. Dieses Jahr werden wir dann auch mal die Hundeschule in Angriff nehmen, da sie doch wenigstens die Grundregeln erlernen sollte.

Im allgemeinen ist sie immer noch recht ängstlich. Sie hat Angst vor dem Fahrrad. Daher gestaltet sich die Gewöhnung an das Laufen am Rad auch eher mühsam. Sie hat Angst vor großen lärmenden Fahrzeugen wie LKW und Trecker. Bei großen Hunden ist sie sehr zurückhaltend und je größer der Hund ist, desto mehr verstärkt sich ihre Angststarre. Wenn sie dann allerdings merkt, dass der Große ihr gut gesonnen ist, entspannt sie sich merklich und dieses Verhalten wird von Mal zu Mal besser. Sie ist niemals aggressiv und bellt kaum, nur wenn sie fressen oder spielen möchte!

Die beiden waren inzwischen schon mehrmals während unserer Urlaube in unserer Hundepension, in der es Zwingerhaltung gibt, aber das macht ihr gar nichts aus, im Gegenteil – sie freut sich, wenn sie den Besitzer sieht und geht gerne mit. Genauso gerne wird sie natürlich dann auch wieder abgeholt. Die Hauptsache ist: sie ist mit Lexa zusammen!

Ich glaube, Lia hat ihr eigenes kleines Paradies gefunden und auch sie werden wir nie mehr hergeben! Wir danken der Pfotenhilfe für all ihr Engagement und werden auch in Zukunft gerne wieder auf Sie zukommen.

In der Anlage übersende ich Ihnen einige Fotos von unseren beiden kleinen Rackern.

Herzliche Grüße,
Michaela Clayton

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Gustav

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Hallo Frau Frie,

nachdem Gustav nun ein knappes dreiviertel Jahr bei uns ist, wollten wir uns mal wieder melden und berichten wie es ihm so geht. Gustav hat sich prima eingelebt, ängstlich ist er hier zuhause gar nicht mehr, draussen und mit fremden Menschen gibt es hin und wieder Situationen, die ihn erschrecken. Aber er hat gelernt, dass wir gut auf ihn aufpassen und weglaufen oder verstecken will er sich nicht mehr.

Wir können ihn überall gut mit hinnehmen, er benimmt sich gut und ist auch entspannt, wenn es mal voller und enger wird. Lediglich größere Rüden mag er manchmal nicht so, die findet er unheimlich. Im April fahren wir in den Urlaub nach Holland, mal gucken wie ihm das gefällt. In die beiden Mädchen ist er total verliebt, besonders Cola findet er klasse. Er möchte  inzwischen ziemlich viel spielen, allerdings benimmt er sich dabei wie ein Hooligan, so dass es schwer ist den richtigen Spielpartner zu finden. Aber gut, muss er mit mir Vorlieb nehmen, bis die beiden Kleinen sich trauen :-)

Seine Allergie haben wir ganz gut im Griff, er kratzt sich zwar immer noch recht häufig, aber da er auch auf Hausstaub, Pollen, Milben etc. reagiert wird es schwer werden es ohne Medikamente ganz abzustellen.

Viele liebe Grüße
Sandra Wulbrede mit Gustav, Mücke, Cola

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Yumas

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Hallo, liebes Pfotenteam!

Wir wollte Ihnen jetzt, nach einem Jahr, ein kleines Lebenszeichen von Ihrem ehemaligen Schützling YUMAS geben!

Wir haben ihn im Juli 2014 von seiner Pflegemama Fr. Hewelt übernommen und sind sehr, sehr glücklich mit ihm! Er hat sich wunderbar entwickelt und lernt immer weiter dazu! Er kommt bei unserer Familie, bei Freunden und Bekannten sehr gut an, ist immer für Streicheleinheiten zu haben und ist rundrum ein lieber Kerl!

Jetzt haben wir unseren ersten Urlaub zusammen verbracht und das war für beide Seiten spannend und erlebnisreich!

Anbei ein paar Fotos, viele liebe Grüße und weiterhin gutes Gelingen bei der "Rettung" und Vermittlung von Straßenhunden aus Rumänien! Wir haben es nicht bereut Yumas bei uns aufgenommen zu haben!

Danke Familie Hahlheger

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Twiggy

in Rumänien
bei ihrer Familie in Deutschland

Hallo Frau Gebauer,

bislang klappt alles wirklich super. Twiggy und Maya spielen richtig toll zusammen und üben auch super zusammen. Maya ist auch kein bisschen eifersüchtig geworden.

Twiggy läuft super an der Leine. Wir sind Mittwoch eine Stunde mit dem Fahrrad gefahren. Das hat auch perfekt geklappt. Beim Wandern haben wir dann eine Schleppleine dabei. Beim Wandern merkt man dann auch schon, dass Twiggy etwas abgelenkter ist, aber trotzdem kommt sie auf Zuruf immer wieder zu uns und holt sich ihr Leckerli. Das einzige, das noch etwas ausbaufähig ist, ist dass sie hier viel bellt, was aber bestimmt an der neuen Umgebung liegt und an sich ja auch nicht wirklich dramatisch ist.

Ansonsten, wie gesagt ein wirklich toller Hund. Gestern hatten wir ca. 20 Freunde zu Besuch. Auch das hat sie toll gemeistert. Nächste Woche Dienstag habe ich einen Termin zum Vorstellen bei einer Hundeschule in der Nähe.  

Ich habe Ihnen nochmal ein paar Fotos und ein Video angehängt.

Viele Grüße
Katrin Kock

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Flash ist Pflicht!

Torkils Geschichte

Irgendwann im Herbst 2013 fiel Torkil Hundefängern in die Hände. Oder besser gesagt, er wurde von seinem Freund, einem Jungen in Botosani, getrennt. Anwohner beobachteten, wie der Junge auf der Straße verzweifelt versuchte, seinen Hund zurückzubekommen, doch er wie auch Torkil hatte keine Chance.

Torkil kam in das öffentliche Tierheim von Botosani, einem großen Hundelager.


Monate gingen ins Land, Torkil überlebte die Eiseskälte des nordrumänischen Winters, doch das Leben im früheren "Todescamp" von Botosani war nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Er wurde ein zutiefst depressiver, in sich gekehrter Hund, der nur noch selten seine Hütte verließ und jedem, der sich ihm nähert, aus Angst die Zähne zeigte:       Video
 
Während sich Torkil in den ersten Wochen seiner Gefangenschaft noch gerne und vertrauensvoll streicheln ließ, hatte sich Torkil innerhalb weniger Monate zu einem traumatisierten Hund entwickelt. Die Wärter, die regelmäßig mit dicken Knüppeln in die Zwinger gehen, wie auch der Tierheimstress und die Attacken stärkerer Artgenossen haben hierzu vermutlich ihren Teil beigetragen. Denn auch dies gehört zum Alltag im öffentlichen Tierheim von Botosani. Freundliche, menschenbezogene Hunde verlieren allmählich ihre Lebensfreude und ihr Vertrauen. Jeden Monat ein bisschen mehr. Bis zuletzt nur noch Angst bleibt. Torkil hat es sich nicht ausgesucht, von Hundefängern in diese Hundehölle gebracht und dort auf unbestimmte Zeit eingesperrt zu werden. Er hat sich die brutalen Wärter nicht ausgesucht, die Einsamkeit, die Attacken anderer Hunde. Torkil hatte wie all die anderen eingesperrten Hunde keine Chance. Er konnte nicht ausweichen, nicht weglaufen, musste alles ertragen.
 
Würde ein solch' traumatisierter Hund jemals ein Zuhause finden? Gab es überhaupt die Hoffnung, dass Torkil jemals in einer Familie würde leben können?
Wir wussten es nicht und auch die Tierschützer vor Ort waren unsicher. Klar war uns jedoch allen, dass wir eine Antwort auf diese Fragen nicht bekommen würden, solange Torkil in diesem Hundelager saß. Hier, das wussten wir alle, würde er letztlich völlig aufgeben und vermutlich auch aufgegeben werden. Dieses öffentliche Tierheim würde er nicht lebend verlassen. Außer er bekäme eine Chance.
 
Und Torkil bekam seine Chance.
Eine, die ein Hund so vermutlich nur einmal bekommt. Zwei unserer Teammitglieder, Gabi und Stefan Eberhardt, haben Torkil in Pflege genommen.
Vier Wochen lang hat Torkil bei und mit den beiden und ihren beiden Hunden gelebt. In diesen vier Wochen ist Torkil wieder jener Hund geworden, der er vor eineinhalb Jahren einmal war. Ein überaus dankbarer, sanfter, verschmuster und liebevoller Hund, der anfing wie ein Welpe zu spielen.

Und als dann Torkil nach vier Wochen sogar sein eigenes, endgültiges Zuhause ganz in der
Nähe seiner Pflegefamilie fand, war Torkils Glück perfekt.
 
Torkil lebt nun mit einer Hundedame und seinen Menschen in Schleswig-Holstein und hat uns einmal mehr gezeigt, dass mit Geduld, Hundeverstand und Liebe vielleicht nicht alles, aber ganz, ganz viel zu erreichen ist.

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Flash ist Pflicht!

Buddy

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Liebe Frau Dr. Brückner-Schoeler,

vor ungefähr einem Jahr haben wir uns entschlossen, Pflegestelle für einen Hund aus Rumänien zu werden. Nach einigen Gesprächen
und Vorschlägen,haben wir uns für Buddy entschieden, der eigentlich gar nicht auf der Homepage war und als ruhig und lieb beschrieben wurde.
 
Buddy wurde unser "Zweithund" und ist so in die Familie integriert, dass wir gar nicht mehr wissen, wie es ohne ihn war. Mit unserer Kira bildet er ein eingespieltes Team.
Laut Pass war er 3 Jahre als er kam (und auch unsere Tierärztin hat ihn damals auf 3-4 Jahre geschätzt), aber er ist von 52 auf stolze 62 cm gewachsen und hat ordentlich Muskeln zugelegt. Wahrscheinlich war er damals höchstens 1,5 Jahre, hat aber nur langsam laufen können, die Zähne waren belegt und auch sein Fell war stumpf, so dass er einfach älter wirkte. Jetzt wirkt er manchmal wie ein Welpe, wenn er in rasantem Tempo über die Wiesen flitzt und mit seinen Hundekumpels spielt. Seine Zähne sind richtig weiß geworden und er hat ein ganz tolles Fell.
Auch hat er gelernt, dass er täglich sein Fressen bekommt und dass er langsam fressen kann und nicht schlingen muss.
 
Im Sommer war er mit uns in Nordfrankreich am Meer und er hat die lange Autofahrt toll gemeistert. Am Strand zu rennen fand er klasse aber ins Wasser wollte er nicht. Muss ja auch nicht sein. Im Herbst haben wir es sogar gewagt, ihn zusammen mit Kira 6 Tage in eine Hundepension zu geben - auch hier lief alles problemlos. Der Besitzer der Pension hat ihn sogar als kleinen Clown beschrieben, der gerne seine Späße macht. Von seiner ursprünglichen Ängstlichkeit ist nichts mehr zu spüren. Selbst die Silvesterknallerei, die Kira regelmäßig in Panik versetzt, hat ihm nichts ausgemacht.
Wir können es manchmal selbst nicht glauben, dass ein Hund, der so viel durchmachen musste, so entspannt ist.
 
Alles in allem sind wir sehr froh, Buddy zu haben und möchten Ihnen allen, auch den Tierschützern in Rumänien, die diesen Hunden ermöglichen am Leben zu bleiben und in einer Familie ein echtes "Hundeleben" zu führen DANKE sagen.
 
Liebe Grüße
Bärbel Olejniczak

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Weihnachtsgrüße von Klara

Guten Morgen,
wollte mal wieder etwas von mir hören lassen! Mir geht es guuuuut!!!

Heute ist „Frauchens“ letzter Arbeitstag in diesem Jahr. Ich weiß noch nicht, ob ich mich wirklich darüber freuen soll, denn das heißt ja: noch mehr laufen !!!

Ich bin ja wirklich am liebsten faul und liege in meiner Kissenburg, ach ja und fressen könnte ich natürlich auch den ganzen Tag !

Am 27.12. fahren wir noch einmal für eine Woche nach Sylt, dann kann ich wieder meine Runden am Strand rennen und vielleicht treffe ich ja auch den einen oder anderen Kumpel mit dem ich mal toben mag!?


LG, schöne Weihnachten auch von meinen Menschen und ein gutes Jahr 2015
Klara

Malie, vormals Bruni

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Liebe Frau Brückner-Schoeler,

Frohe Weihnachten wünschen Ihnen Malie mit Familie.
Vor fast einem Jahr kam Malie direkt aus Rumänien zu uns.
Meine Bedenken bezüglich Stubenreinheit, Leinenführigkeit, Jagdtrieb waren unbegründet. Malie hat bereits nach dem zweiten Tag verstanden, dass man sein Geschäft draußen verrichtet. Den wochenlangen Dauerdurchfall haben wir mit konsequenter Fütterung von gekochtem Suppenhuhn mit Reis in den Griff bekommen.

Selbst nach all den Monaten zeigt uns Malie jeden Tag ihre Dankbarkeit für jede Streicheleinheit und das regelmäßige Futter, das von ganz alleine im Napf ist ohne, dass man den Müll durchsuchen muss. Sie freut sich wie ein Schnitzel, wenn wir abends zu den Pferden fahren. Eine Leine brauchen wir nicht mehr, weil sie mir ohne Aufforderung wie ein Schatten folgt. Katze Mimi ist mittlerweile die beste Freundin.
Einem älteren Straßenhund eine Chance zu geben, war die richtige Entscheidung. Malie legt die Latte für einen Nachfolger sehr hoch. Zum Glück ist sie kerngesund und wir werden hoffentlich noch viele Jahre miteinander verbringen.

Liebe Frau Brückner-Schoeler nochmals herzlichen Dank für all die Mühe und Ihr Engagement für die Straßenhunde.
Viele Grüße Familie Kurz mit Malie und Katze Mimi

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David

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Liebe Frau Neuberger,

hier eine Neue Happy End Geschichte für Sie. David war von Anfang an total unkompliziert und ein absoluter Schatz.

Er hat sich sehr schnell eingelebt und ist mittlerweile ein glücklicher kleiner Hund. David liebt seine Spaziergänge

genauso, wie sich zwischen uns auf der Couch zu räkeln.
Wir haben den kleinen Kerl ganz fest in unser Herz geschlossen

und wir denken, er uns auch. Wir würden uns in jedem Fall wieder so entscheiden.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Team eine besinnliche Weihnacht und für´s Neue Jahr viel Kraft , Gesundheit und viel Erfolg.

David, Karlheinz Hauck und Andrea Thomas

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Michel, früher Kulak

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Liebe Frau Brückner-Schoeler, liebe Frau Luthe,
nun ist es fast genau ein Jahr her, dass wir an einem trüben Novembertag einen ziemlich verstörten Hund von seiner Pflegestelle nach Hause holten. Michel, alias Kulak.
Er wusste nicht, wie ihm geschah, wir auch nicht. Nach einer heftigen Phase des Zweifelns, ob wir seiner Skepsis und Angst gewachsen sein würden - für die ich mich heute schäme - haben wir inzwischen einen zauberhaften Kumpel, der mit uns durch dick und dünn geht.

Erlitt er bei seinem ersten Gang in die Stadt noch fast einen Nervenzusammenbruch, so steuert er heute sofort den Weg in die City an, obwohl es zunächst noch ins Grüne geht. Aber dann läuft er seine „Futterstationen“ in der Stadt ab: Parfümerie, Boutique, Café auf dem Marktplatz, Apotheke. Überall gibt es ein Leckerchen oder eine Streicheleinheit. Und manchmal fällt auch etwas für Frauchen oder Herrchen ab, ein Parfüm, ein Pulli, ein Käffchen oder Blasenpflaster, wenn wir mit falschen Schuhen wieder viel zu weit mit ihm gelaufen sind.

Michel war auch schon zweimal mit im Urlaub: St.Peter-Ording fand er Klasse, besonders den toten Fisch am endlosen Strand, in dem es sich so herrlich wälzen ließ. In der Pfalz  war er von den endlosen Wanderungen durch Feld und Wald begeistert, die haben da sehr schicke Eichhörnchen. Autofahren, anfangs nicht so sein Ding, lässt er inzwischen klaglos über sich ergehen. Wir lernten, dass er Höhle mag. Und so hat er im Auto eine Box und eine zuhause. Darin fühlt er sich sichtlich wohl. Was ihn allerdings nicht davon abgehalten hat, auch unser Bett und die Couch zu erobern.
Aber alles erst nach Anfrage, da ist er sehr diplomatisch. Durch ihn haben wir gelernt, wie viel Essbares Menschen in unserer kleinen Stadt wegwerfen, er findet alles. Dann gibt es jedes Mal ein Tauschgeschäft, Müll gegen Leckerchen. Nur einmal, da hätte ich wohl mit dem Steak winken müssen, da hat er ein verschmähtes Schulbrot dick mit Jagdwurst belegt vor unseren Augen verzehrt. Null Chance, das wegzunehmen. Mittlerweile scanne ich die Wege so intensiv, wie unser Hund, um rechtzeitig vorzubeugen. Nur, seine Nase ist unschlagbar.

Nach einem Familienhundekurs haben wir mit dem Clickertraining begonnen. Das gefällt ihm.
Er trägt den Regenschirm durch die Stadt, was stets groß was hermacht !!! Er geht über Hindernisse, balanciert auf Mauern, kann Slalom durch die Beine, Drehungen, Sitz, Leg Dich und Bleib und am Fahrrad um den Eutiner See mitlaufen. Freilauf trauen wir uns zunächst noch nur in überschaubaren Bereichen. Richtig abgezischt ist er noch nie und unser Vertrauen in seine Bindung zu uns wächst täglich. Wir werden mutiger. Es gibt keinerlei Probleme mit anderen Hunden. Michel signalisiert sehr fein, was ihm genehm ist und was nicht. Hunde, die noch hündisch können, verstehen das. Den anderen gehen wir aus dem Weg.

Das Zusammenleben mit ihm ist einfach nur schön. Wir sind so dankbar, dass dieser kleine Kobold zu uns gefunden hat. Er kann problemlos drei Stunden alleine bleiben – länger musste er noch nie, wäre aber wohl auch kein Thema, er lässt sich beschmusen, bis einem die Arme abfallen, er ist der große Liebling unser 86 Jahre alten Oma, mit der er sehr behutsam umgeht, kurzum: Er macht uns jeden Tag Freude. Ehrlich, ich hatte nicht zu hoffen gewagt, dass es einmal so schön mit Michel werden würde. Er hat mich Geduld und Zuversicht gelehrt. Erstaunlich, was Hunde so mit Menschen machen.

Herzlichst und weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit im Interesse der Vierbeiner, die sonst keine Chance haben.

Ihre Manuela und Wilhelm Boller

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Felix

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Liebe Frau Frie,
gestern vor 4 Wochen haben Sie Felix zu uns gebracht. Er hat sich wirklich gut eingelebt und ist der freundlichste Hund, den man sich überhaupt nur denken kann. Wir danken Ihnen und allen TierschützerInnen der Pfotenhilfe nochmals gaaanz herzlich. Er kann gar nicht genug Streicheleinheiten bekommen und es ist schön mitzuerleben, wie ihn alles Neue, dass er erlebt, begeistert. Er wedelt den ganzen Tag mit dem Schwanz und hat Spaß.

Heute Morgen allerdings weniger, denn da waren wir bei Doc B. zum Blutabgeben zwecks Mittelmeerchecks. Felix hat ordentlich gezappelt, aber es dann doch schnell geklappt, und er war sofort wieder munter.

Etwas "Sorgen" macht uns die Tatsache, dass er sich sehr häufig kratzt. Flöhchen hat er keine, vielleicht ist es auch der Fellwechsel, wir bleiben am Ball und er hat vom TA eine dermatologische Lotion gegen Juckreiz bekommen. Wir werden das schon in den Griff bekommen.

Ich schicke einige Bilder mit, die dürfen gerne auch auf der homepage verwendet werden. Die Fotos der tollen Hunde, die sie gerettet haben, schau ich mir immer gerne an. Die sind alle wunderschön und das Engagement Ihrer Organisation kann man gar nicht hoch genug würdigen. Liebe Grüße an Frau Suhartono, bis bald, Martina Kaiser

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Sina, früher Sira

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Hallo,
hier ein kurze Bericht von Sina.
Sie lebt sich sehr gut ein, ist stubenrein, schläft bis mind. halb acht durch, liebt unser Enkelkind und unsere Katze, kommt im Garten auf Zuruf.

Es ist alles bestens, die Kleine ist einfach klasse.
Liebe Grüße aus Schönwalde

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Frida

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Post von Frida,
der munteren Dackel-Dame.

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Sally, vormals Colli

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Hallo Frau Brückner-Schoeler,

die allerliebsten Adventsgrüße sendet Sally und ihre Menschen aus Warstein. 

Sally ist nun schon 1,5 Jahre bei uns und ist eine liebenswerte Diva geworden. Ich habe drei Fotos in den Anhang gesetzt, auf dem ersten  ist sie bei einer Spendenübergabe an eine Tierschutzorganisation aus Warstein in unserem Altenheim....dort ist sie mittlerweile Stammgast und die Senioren haben ihre helle Freude an ihr; auf dem 2.in ihrem Körbchen und auf dem 3. Foto liegt sie auf ihrem Lieblingsplatz, unserm Strandkorb.

Sie hat, wie ich schon mal erwähnt hatte ein super Sozialverhalten gegenüber Mensch und Tier und läuft bei Spaziergängen auch ohne Leine.

Alles in Allem hat sich das Abenteuer Sally auf das wir uns vor 1,5 Jahren eingelassen haben gelohnt.

 

Wir wünschen Ihnen eine schöne Advents- u. Weihnachtszeit .

Jutta u. Udo Prangenberg

uuuund natürlich Sally

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Fruza

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Hallo liebe Frau Brückner-Schoeler, hallo liebe Frau Hertkorn,
 
ich bin's, die Fruza. Nun lebe ich nun schon seit ziemlich genau einem Jahr auf Fehmarn und Frauchen meint, mein Deutsch ist jetzt gut genug, dass ich selbst mal ein paar Worte schreibe. Frauchen sitzt als meine Assistentin neben mir auf dem Sofa und tippt.
 
Es ist einiges passiert in den letzten Monaten. Vielleicht fange ich mal mit dem Traurigen an. Meinem Kumpel Carlos ging es schon das ganze Jahr durch immer schlechter und ab Mitte Mai kam jede Woche etwas neues Schlimmes dazu. Am 20. Juni wurde ich morgens früh in den Garten geschickt und als ich wieder rein kam lag Carlos ganz ruhig da. Herrchen und Frauchen waren unendlich traurig und haben erklärt, dass Carlos jetzt keine Schmerzen mehr hat und jetzt aus dem Regenbogenland auf uns aufpasst. Wenn ich ehrlich bin, hat mich das nicht so interessiert... aber irgendwie war Carlos hier wohl sowas wie ein Heiligtum, also versuche ich Herrchen und Frauchen abzulenken. Seitdem ist alles so viel ruhiger dafür bin ich jetzt aber die Nummer eins.
 
Weil Herrchen und Frauchen die Ruhe zu Hause ganz schlimm fanden, sind wir dann bald für ein paar Tage mit dem Wohnmobil weggefahren. Wir wollten nach Schweden, aber da haben die mich tatsächlich nicht reingelassen weil meine Impfung 5 Tage(!!) zu spät war. Wir waren dann in Dänemark was uns allen besser gefallen hat als wir dachten. Ich bin mit Frauchen auf dem Rücken die Dünen runtergerodelt - das hat richtig Spaß gemacht. Aber eigentlich finde ich WOMO fahren doof - immer wenn ich da einsteigen soll laufe ich zu unserem Auto und erkläre deutlich, dass man damit doch viel besser fahren kann. Aber die beiden bleiben da immer hart und ich muss doch ins WOMO :-(
 
Mitte August musste ich dann in die Klinik nach Lübeck weil ich zwei schlechte Zähne hatte. Und weil ich immer mal wieder vorne rechts (da wo die ganzen Narben sind) gehumpelt habe und außerdem zweimal im Jahr läufig war, wurde ich während ich geschlafen habe auch gleich geröntgt und mein Bauch geschallt. Tja, was soll ich sagen.... ich habe Arthrosen in allen drei Gelenken und außerdem habe ich Zysten an den Eierstöcken. Die Arthrosen sind noch nicht so schlimm, aber der Arzt meint, die Zysten müssen weg und eine Kastration muss dann auch gleich sein. Herrchen und Frauchen sind sich noch nicht so 100 %ig sicher weil sie Angst um mich haben - ich bin ja schließlich nicht mehr die Jüngste.
 
Und Anfang Oktober waren wir dann zum Saisonschluss in Hohwacht. Frauchen meinte hier wäre mein Pflegefrauchen und meine Kumpels von damals auch immer - habe aber niemanden entdeckt :-(
 
So, ich glaube ich habe nun genug erzählt, mein Frauchen kann ja auch noch mal was sagen....
 
Ja gut, dann übernehme ich mal eben :-) Aber eigentlich gibt es nicht mehr viel zu ergänzen. Die kleine hat sich jedenfalls zu einem echten Sofa-Hund entwickelt. Abends gehören wir zu dritt aufs Sofa (wobei sie ca. 60 % benötigt, mein Mann und ich teilen uns dann die 40 %).
Ein kleiner Platzhirsch ist sie definitiv auch - in ihrem Revier, und da ist sie recht großzügig, darf kein anderer ungefragt rein. Dafür kann man sie hervorragend z. B. mit ins Restaurant nehmen, da ist sie unglaublich artig (und schüchtern).
 
Langer Rede kurzer Sinn - sie hat einen festen und nicht mehr wegzudenkenden Platz in unseren Herzen und wir möchten sie nicht mehr missen.
 
Wir verfolgen immer ganz gespannt welche Fellnasen ein Zuhause in Deutschland bekommen und freuen uns für jeden.
Wir wünschen Ihnen für Ihre tolle Arbeit weiterhin viel Kraft und Erfolg.
 
Liebe Grüße von den Insulanern
 
Fruza
und ihre Menschen

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Moritz

in Rumänien
in seinem neuen Leben

Hallo Frau Brückner-Schoeler,

wir wolllten uns nochmal melden und berichten wie es Moritz geht! Er hat sich schon gut eingelebt, geht mittlerweile sehr gerne spazieren und kuscheln ist auch ganz wichtig.

Im Haus benimmt er sich vorbildlich, er hat bis jezt nicht einmal etwas angeknabbert. "Sitz" hat er schon gelernt, am "Platz" arbeiten wir noch.

Wir waren auch schon  mit ihm im Urlaub an der Ostsee. Am Strand gab es viel zu beschnuppern, allerdings ist ihm das Wasser nicht so geheuer. Andere Hunde sind meistens kein Problem, wenn Moritz was nicht möchte, zeigt er das.

Danke für die tolle Vermittlung und dass alles so gut geklappt hat. 

Moritz ist ein toller Hund und wir sind sehr glücklich mit ihm.

Liebe Grüße aus Burgsteinfurt

Harmke Priggen

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Melly

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Hallo Frau Frie,

wie versprochen sende ich Ihnen ein paar Bilder von Melly.

Mittlerweile hat sie sich ganz gut eingelebt, denke ich. Momentan läuft das Training mit Hilfe von Fleischwurst ganz gut. Allerdings ist ihr das Fressen nicht immer so wichtig, wie das Herumschnuppern und sie entscheidet dann selber, was ihr gerade lieber ist…, aber auch wenn ich daran manchmal verzweifeln könnte, klappt das Abrufen immer besser. Ohne Leine lass ich sie jedoch noch nicht laufen, ich hoffe, dass wir da noch hin kommen, denn sie ist sehr schnell abgelenkt und wenn sie etwas wittert, dann stehen ihre Ohren auf Durchzug. Zumindest schafft sie es, mit Hilfe von Leckerli, auch schon mal an anderen Hunden vorbeizugehen, ohne diese gleich überschwänglich begrüßen zu müssen. So langsam scheint sie sich auch an mich und die Wohnung zu gewöhnen. Mittlerweile sucht sie vermehrt meine Nähe, sie legt oder setzt sich dann in das Zimmer, wo ich mich gerade aufhalte. Und beschmusen lässt sie sich ja schon immer gerne. Auch das Bürsten gefällt ihr mittlerweile richtig gut. Ich hätte nicht gedacht, dass kurzhaarige Hunde sooooo viel „Wolle“ haben. Gefühlsmäßig habe ich ihr schon eine große Tüte Fell vom Leib gebürstet. Da ich helle Fliesen habe, fallen die Hundehaare zum Glück nicht sofort auf. ;-)

Mich wundert nur, dass sie mittlerweile sehr viel draußen markiert. Manchmal komme ich keine 100m weit, ohne dass sie 3x oder manchmal noch öfter strullert.  Seit neuestem gehen wir Samstags von der Hundeschule aus mit einer Trainerin und 2 anderen Hundebesitzern Gassi, wo das Spaziergeh-Verhalten 1x1 geübt wird. Auf Dauer möchte ich, vorausgesetzt das Grundgehorsam klappt, Agility, Mantrailing  oder ähnliches mit ihr machen. Obwohl meine Tage recht voll sind, sehe ich zu, dass wir mindestens 2 Stunden am Tag draußen unterwegs sind. Wenn ich das anderen erzähle, meinen die, soviel müsste gar nicht sein. Aber ich finde schon, denn in der Wohnung passiert außer ein paar Übungen auch nicht viel.  Mit den Kindern klappt auch alles gut. Die sind auch die einzigen, die Melly Leckerli geben dürfen und sobald sie Kinder sieht, wackelt ihr ganzer Körper und sie will da unbedingt hin. Und sie springt jeden an, was schwer rauszukriegen ist, weil die meisten vorbeispazierende Hundehalter sind, die das nicht schlimm finden und sich über die freudige Begrüßung freuen und zu meinem Missfallen, Melly damit bestärken….grrrr. Aber das ist meckern auf hohem Niveau, ich kann nur zufrieden sein, dass sie so gefällig ist und sich in der Wohnung gut benimmt. Dafür dass sie jetzt erst 2 Monate bei mir ist, macht sie sich sehr gut.

Der Durchfall ist weniger, seitdem sie regelmäßig Pansen bekommt. Ich muss zwar die Luft anhalten, wenn  ich den Eimer losmache, wo die Stücke drin sind, aber was tut man nicht alles damit der Hund ne gute Verdauung hat. ;-)

Jetzt hab ich doch mehr geschrieben, als ich wollte, aber wie Sie lesen können, habe ich meine Entscheidung Melly zu nehmen nicht bereut und hoffe, dass es so gut weiter läuft.

Viele Grüße

Sylvia Beckmann und Melly aus dem schönen Reken

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June

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

June lebte viele Monate im
öffentlichen Tierheim in Botosani und stand immer wieder am Zwingerzaun in der Hoffnung, etwas Zuwendung zu ergattern.

Ende September 2014  schlies-
slich wurde Junes Traum Wirklichkeit: Sie durfte zu einer lieben Familie nach Hamburg reisen und hat nun sogar zum ersten Mal Urlaub an der Nordsee gemacht. Die folgende Fotos schickte uns Junes Familie.

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Smilla, früher Roberta

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Hallo Frau Frie,

anbei ein paar Schnappschüsse von unserem beiden "Roadrunnern", die mir jetzt gelungen sind und die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Sie lieben es beide, sich durch die Baumschule zu jagen bzw. Smilla sich von Pepe "hüten" zu lassen. Sie tanzt ihm dann so lange vor der Nase rum, bis er ihr hinterherläuft und sie einfangen will! ;-) Das gelingt ihm allerdings nicht immer, sie ist einfach zu schnell und wendig und läuft irre slalomm durch die Bäume. Wir haben halt ein Natur-Agility-Park!:-)

Es ist einfach grandios, den beiden zuzusehen, welchen Spaß sie dabei haben. Und nach getaner "Arbeit" gibt's ein gemeinsames Grasen, sind vielleicht doch Schafe?!;-) Und dann anschließend auf die Couch und Nickerchen halten...wie schön kann so ein Hundeleben sein! 

Allerdings liebt sie es auch, im Bad zu schlafen, keiner weiß warum. Ob sie es im Sommer dort angenehmer findet oder ihre Ruhe haben will? Naja, auf alle Fälle hat nicht jeder so einen schönen " Badvorleger"!

Viele liebe Grüße von Smilla und Pepe aus Bad Zwischenahn

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Lucia

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Liebe Frau Brückner-Schoeler,

als wir im November 2013 unsere rumänische „Zuwanderin“ von Ihnen übernahmen, hatte diese süße Hündin ein langes Märtyrium mit viel Leid, Entbehrungen und unzureichender Betreuung hinter sich. Entsprechend ängstlich und mißtrauisch war sie natürlich.

Während sie in der ersten Nacht bei uns noch nach „Fluchtmöglichkeiten“ suchte, gewöhnte sie sich zunehmend an ihr neues Zuhause, in dem sie als unsere neue „Prinzessin“ natürlich mit allem verwöhnt wurde, was sich eine Fellnase nur wünschen kann…

Anfänglich wurde das Fressen geradezu „inhaliert“, mittlerweile hat sich dies aber normalisiert. Spaziergänge an der Leine gestalteten sich wochenlang schwierig in unserer Wohnsiedlung – wohl auch, weil hier viele Hunde leben. Aber Lucia bewies immer wieder ihre Tapferkeit und konnte ihre Widerstände gegenüber fremden Hunden und Menschen zunehmend überwinden.
Besuche in der Hundeschule – speziell in der Welpenschule – brachten den Durchbruch und festigten ihr Vertrauen und Selbstbewußtsein. Mittlerweile fordert sie selbst große Hunde zum spielen auf und begrüßt diese freundlich. Aufdringliche Hunde kann sie selbstbewußt in die Schranken verweisen.
Dort, wo keine Risiken bestehen, ist mittlerweile auch das Gehen  o h n e  Leine möglich.
Besuche in der Innenstadt sind ebenso wenig ein Problem wie Besuche in Restaurants. Sie legt sich brav hin und liegt häufig „mitten im Weg“, sodaß andere Menschen über sie rübersteigen müssen – selbst das ist kein Problem mehr :-).
Besonders freut uns, daß Lucia ein ausgesprochen freundliches und zurückhaltendes Wesen hat und bei allen Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Oft hören wir: „Was für ein hübscher Hund“ oder: „Ist das aber eine Süße, wie heißt sie denn?“
Lucia verbreitet gute Laune und ist bei Kindern und Erwachsenen überall der Star !

Auch wenn das Autofahren für sie noch angstbesetzt ist, so lieben wir diese tolle Hündin innigst und freuen uns, das sie bei uns ist. Sie bereichert unser Leben sehr ! Danke dafür !!

Herzlichst
Christiane & Klaus Müller
Lübeck, im August 2014

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Emma, früher Mini ...

... schickt Grüße aus Dahme.

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Liesel und Rudi, vormals Donna und Barbos

in Rumänien
in Rumänien
Zusammen in Deutschland

Liebe Frau Gebauer, liebe Frau Brückner-Schoeler,

ich möchte Ihnen heute einmal wieder von unserem Goldstück Rudi und der schwarzen Perle Liesel berichten.

Rudi hat ja schon einiges an Vorsprung in Sachen Deutscher Gemütlichkeit und ist nach einem knappen Jahr vollkommen im neuen Leben angekommen. Seine Unsicherheit macht mehr und mehr der neuen Leidenschaft, dem Dasein als Herdenschutzhunde Platz. Am liebsten begleitet er mich den ganzen Tag, egal ob zum Pferd, auf lange Spaziergänge oder einfach nur beim Rumliegen im Garten. Er bleibt immer in Sichtweite, sucht dabei häufig den Körper- und Blickkontakt mit seinen sanften, braunen Augen. Er befolgt die meisten Kommandos nicht nur umgehend und schon bevor ich sie ausgesprochen habe, sondern auch mit Begeisterung! Damit vermittelt er den Eindruck, selbst sehr stolz auf sich zu sein alles richtig zu machen. Leckerlies als Belohnung möchte er dafür nicht, er bevorzugt ein fröhliches Lob oder eine Berührung. Auf Spaziergängen zieht er hiermit und natürlich auch durch seine betörende Optik, das fluffige Fell, seine unterschiedlichen Ohren sowie durch seine unaufdringliche Art und die Freundlichkeit gegenüber allen anderen Hunden, die meisten anderen Hundebesitzer magisch an. Er ist bereits eine kleine Berühmtheit im Dorf und damit ein sehr guter Botschafter für die zurückgebliebenen Kameraden in Rumänien.

Maik und ich reichen Rudi dabei als Kuschelpartner aus, Streicheleinheiten von anderen duldet er zwar dann und wann gnädig, aber spätestens nach einigen Sekunden schleicht er sich wieder weg. Auf unserem Grundstück mag er andere Menschen am liebsten gar nicht haben, ganz Herdenschutzhund eben. Fremde stören ja tatsächlich nachweislich die häusliche Ruhe und Idylle. Vor allem fremde Männer, die sich mir ungefragt nähern, werde dabei verständlicherweise gaanz genau kontrolliert. Vielleicht hat Rudi auch nur ein Abkommen mit meinem Mann getroffen, zwei Männer im Haus reichen schließlich völlig aus. Richtig wild wird der Goldene, sobald er einen Strand sieht, dann weiß er gar nicht wohin mit seiner Lebensfreude und kann sich zwischen rennen, buddeln und hüpfen gar nicht entscheiden. Solange kein Urlaub an der See in Sicht ist, fahren wir zur Überbrückung mehrmals wöchentlich an einen Badesee, die Krückau oder die Elbe.

Beim nächsten Osteeurlaub im Oktober ist dann auch unsere Liesel dabei. Das OK hierfür haben wir schon vom Tierarzt erhalten. Nach der OP des gebrochenen Oberschenkels, erholt sich unser kleiner Wirbelwind rasant. Ihrem Naturell entsprechend kann ihr auch dabei nichts schnell genug gehen. Nie macht sie den Eindruck krank zu sein, sich schonen zu müssen oder starke Schmerzen zu haben. Wir hatten die letzten Wochen alle Hände voll damit tun, sie sanft zu bremsen und das helle Köpfchen dabei trotzdem auszulasten. Liesel ist stets die reine Freude, immer gut gelaunt, immer lieb, immer zu allem bereit. Zunächst war unser Rudi von ihrer Anwesenheit gar nicht begeistert, er mochte seinen Thron nicht teilen. Die arme Liesel wurde angefletscht, in ihr Körbchen geschickt und ständig abgewiesen, obwohl sie doch so gerne seine Freundin sein wollte. Doch mit ihrem unglaublichen Charme und ihrer Hartnäckigkeit hat sie sich buchstäblich Zentimeter für Zentimeter in Rudis Herz geschlichen. Jeden Tag hat sie sich ein wenig dichter an seinen Platz gelegt, immer gerade so weit wie er es akzeptiert hat. Bei den Spaziergängen schnupperte sie immer dort wo er schnupperte, lief dicht hinter ihm her und machte ihm alles nach. Heute klaut sie Rudi sämtliche Knochen, Spielzeuge und nicht selten auch die Schau:-). Wenn sie Rudi nicht gerade in Nase, Füße oder Ohren beißt, läuft über ihn herüber unter ihm hindurch oder um ihn herum. Auch geschlafen wird neben- bzw. aneinander in einem Körbchen. Stubenrein war die Kleine vom ersten Tag an und nachdem wir kiloweise Filzfell aus ihr herausgebürstet hatten und sie sich endlich täglich sattessen durfte, präsentiert sich Liesel nun als bildhübsche, zierliche Prinzessin, als Kämpfer und Clown mit einem riesigen Herzen in einer Person.

Die Beiden erinnern manchmal an ein typisches Ehepaar: während Er einfach mal wieder in Ruhe wohnen möchte, wieselt Sie um ihn herum und fordert ihn ununterbrochen zu den unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten auf. Und wenn Sie es erst einmal wieder geschafft hat ihn vom Sofa zu bemühen, stellt Er überrascht fest, dass es richtig Spaß macht etwas zu unternehmen! Mittlerweile fordert Rudi seine Liesel aber auch immer häufiger freiwillig zum Spielen auf. Für uns ist dieses Hundeprogramm besser als jede Fernsehsendung, es ist wirklich das reinste Vergnügen sie glücklich durch den Garten toben zu sehen.

Die Beiden sind die größte Bereicherung, füreinander und für uns. Unser Rudel hat sich wunderbar zusammengerauft und keiner will den anderen missen. Vielen Dank, dass sie sich alle so sehr für die kleine Liesel eingesetzt haben, als die Ausreise fraglich schien. Ihr unermüdlicher Einsatz hat sich wieder einmal mehr gelohnt und mit jedem träge schlummernde Augenaufschlag, jedem begeisterten Wedeln, fröhlichem Bellen, und jedem vertrauensvollen einkuscheln im Arm, bedanken sich Rudi und Liesel jeden Tag aufs Neue bei uns und bei Ihnen für Ihre Hilfe in das neue Leben.

Liebe Grüße,
Nadja Schott

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Emma und Maja, früher Emma und Emmi

im Todescamp
in ihrem neuen Leben

Im November 2013 wurden zwei Bernhardiner von ihrem Besitzer in das öffentliche Tierheim von Botosani gebracht.

Beide Hündinnen befanden sich in einem sehr schlechten Allgemeinzustand, beide waren bis auf die Knochen abgemagert. Ihr Besitzer, ein alter Mann, sagte, er habe kein Geld mehr, um seine Hunde zu ernähren. Beide Hündinnen hätten ihr ganzes Leben lang zusammengelebt und er wolle nicht, dass sie bei ihm sterben. Ihre Tötung wolle er dann lieber dem öffentlichen Tierheim überlassen ...

Wir nannten die beiden Bernhardinerhündinnen Emma und Emmi. Sie wurden von den Tierschützern vor Ort notdürftig versorgt, doch mit Einbruch des Winters in Rumänien bekamen die beiden, noch immer geschwächt, eine Bronchitis.

Umso mehr freuten sich die Tierschützer  vor Ort und auch wir, als sich im Dezember liebe Menschen aus Cuxhaven  meldeten, die beide Hündinnen adoptieren wollten. Emma und Emmi, die immer zusammen gelebt hatten, mussten sich nicht trennen. Später stellte sich heraus, dass es sich bei den beiden Hundedamen um Tochter und Mutter handelt, die wirklich sehr aneinander hängen.

Noch im Dezember durften Emma und Emmi ausreisen und lange hatten ihre neuen Menschen große Sorgen, dass die beiden sich nicht von den Strapazen ihres Lebens in Rumänien erholen könnten. Sie nannten die beiden Emma und Maja. Heute, drei Monate nach ihrer Ankunft in Deutschland, genießen sie in vollen Zügen ihr Leben an der Nordseeküste und sind sicher sehr froh, Rumänien für immer verlassen zu haben.

Hier können Sie sich auch ein Video von den beiden ansehen.

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Basima, früher Printa

noch im Shelter in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Hallo liebe Pfotenfreunde,
ich bins, die Basima ( vorm. Printa ).

Ich muss sagen es geht mir richtig gut.
Ich bin jetzt seit Mitte Oktober in Deutschland und seit dem 29.11.13 in meiner Familie.
Ich bin echt ein Glückspelz. Erst habe ich eine super Pflegestelle gehabt ( Danke Anja +
Andreas ) und jetzt habe ich eine echt coole Familie.
Ich habe auch lange nicht mehr soviel Angst wie letztes Jahr. Und um den Rest Angst zu verlieren und auch sicherer zu werden habe ich hier alle Zeit der Welt sagen meine Menschen.

Wir toben und kuscheln und ich habe hier auch schon ganz viele Hundefreunde. Jedes Wochenende treffen wir die Hundeclique bei uns im Park und die meisten davon sind echt nett.

Ich werde meine Zeit hier jetzt weiter genießen und sage euch noch mal ein ganz großes DANKE.

Liebe Grüße aus Essen und bis bald
Eure Basima

 

 

 

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Lotte, früher Kati

in Rumänien
in ihrem neuen Leben

Hallo, ich bin Lotte und etwas mehr als 1 Jahr alt.

Ich bin eine gebürtige Rumänin, habe dort mit meinem Bruder auf der Straße gelebt, bis wir von lieben Menschen vor Ort im Tierschutz aufgenommen wurden. Als man uns dort aufgepeppelt hatte, traten wir gemeinsam die Reise nach Deutschland an.

Ich kam dann für einige Wochen in eine Pflegestelle und am 08.11.2013 startete endgültig ein neues Leben für mich.

Ich lebe jetzt in Mülheim a.d. Ruhr, habe in Hündin Paula  aus Griechenland eine tolle Freundin gefunden und wir hecken gemeinsam so manchen Blödsinn aus.

Aber das war nicht immer so – und auch heute zeige ich noch Angst und Unsicherheit, wenn wir spazieren gehen, da ich noch große Angst vor fremden Hunden habe. Wenn meine Frauchen anfangs mit uns spazieren gehen wollten, dann mussten sie mich aus der Wohnung heraus tragen und ich habe am ganzen Körper gezitteret, erst recht, wenn andere Hunde kamen. Mittlerweile bekomme ich es schon oft hin, mich anderen Hunden zu nähern und zu schnuppern – mit einigen habe ich sogar schon gespielt, denn Paula zeigt mir immer wieder, wie das geht und passt auf mich auf.

 

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Zuhause, in der Wohnung und im Garten bin ich allerdings schon ein richtiger Wildfang und gemeinsam mit Paula stellen wir unsere Frauchen immer wieder vor neue Zerreißproben – nur weil wir endlos tiefe Löcher buddeln, mit schmutzigen Pfoten beim Toben die Betten oder die Coach zerwühlen, wo wir eigentlich gar nicht drauf dürfen, Socken von Frauchen heimlich an uns reißen und erfolgreich zerkauen oder eine der fünf Katzen die hier auch leben, sinnlos durch die Wohnung jagen und und und…..!

Ansonsten liebe ich es durch den Wald zu toben oder die großen Ruhrwiesen zu erobern – das kann ich nämlich seit ein paar Wochen, weil meine Frauchen die Schleppleine an geschützten Orten jetzt häufiger freigeben und ich mit Paula gemeinsam rennen kann. Ich könnte jetzt schon ein kleines Buch schreiben, aber das sprengt den Rahmen.

Ich sage jetzt einfach mal Danke den lieben Menschen vom Tierschutz in Rumänien und all den lieben Menschen hier in Deutschland, die dazu beigetragen haben, dass ich nun ein Zuhause gefunden habe und es immer mehr schaffe, Hund zu sein.

Auch wir, Anna und Christiane Mandt, die Frauchen von Lotte und Paula, schließen uns diesem Danke an, ganz besonderen Dank sagen wir Andrea Brückner- Schoeler für das Vertrauen auf Entfernung und das immer offene Ohr sowie Britta Gebauer, die weit über den ersten Kontrollbesuch hinaus immer für uns da ist, auch heute noch.

Liebste Wuffs- und Pfotengrüße,
Eure Lotte

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